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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Tourismus: Auf architektonische Auflagen verzichtet

03.01.2013

Tossens Grundstückseigentümer und Bauherr Jens Hillers sowie Investor Bernd Plückebaum können ihr an der Tossenser Strandallee geplantes gemeinsames Ferienwohnungen-Projekt ohne gestalterische Auflagen der Gemeinde Butjadingen realisieren. Nachdem der Gemeinderat bereits im November mehrheitlich der erforderlichen Änderung des Bebauungsplanes für das Areal des „Butjenter Küstenmarkts“ zugestimmt hatte, beschloss er in seiner jüngsten Sitzung ohne Gegenstimme den Abschluss eines städtebaulichen Vertrages mit Jens Hillers, der den nur zum dauerhaften Erhalt eines Fußweges auf seinem Grundstück verpflichtet.

Zwei Gebäude geplant

Als im November erste Pläne für das Ferienwohnungen-Projekt – geplant sind zwei dreigeschossige Gebäude mit 40 Ferienwohnungen und zwei Läden – vorgestellt wurden, gab es von Ratsmitgliedern Wünsche hinsichtlich der optischen Gestaltung, da sie sich mit den „kastenförmigen“ Baukörpern mit Flachdach nicht anfreunden konnten. Deshalb wollte die Gemeinde mit einem städtebaulichen Vertrag Einfluss auf die Architektur nehmen.

Während einer nachfolgenden Sitzung des Gemeinderatsausschusses für Planung und Umwelt teilte Bernd Plückebaum, Seniorchef der Berliner Bau Gesellschaft mbH & Immobilienverwaltungs KG in Osnabrück, zwar mit, dass die Baupläne aus wirtschaftlichen Gründen überarbeitet werden müssten.

Gleichzeitig ließ er aber keinen Zweifel daran, dass es für ihn keine Alternative zum vorgesehenen Bauhaus-Stil mit viel Glasfassaden und Flachdach gebe. Bernd Plückebaum machte dafür sowohl architektonische als auch wirtschaftliche Gründe geltend.

Keine neue Kritik

In der Sitzung des Planungsausschusses gab es dann auch keine erneute Kritik am Bauvorhaben, zumal damit eine eher unansehnliche Baulücke in der touristischen Nutzung der Grundstücke an der Tossenser Strandallee geschlossen werde.

Wichtiger als die optische Gestaltung der geplanten Gebäude sei der Erhalt des Fußweges an dieser Straßenseite der Strandallee, so der Tenor im Ausschuss. Den jetzigen Fußweg auf seinem Areal (ehemaliger Sportplatz der Zinzendorfschule) hatte Jens Hillers, Eigentümer und Betreiber des „Butjenter Küstenmarkts“, auf eigene Kosten angelegt.

Auch er hat ein großes Interesse an einem Fußweg an dieser Straßenseite der Strandallee, damit Kunden zu den Geschäften im „Küstenmarkt“ und zu den Läden im geplanten neuen Gebäude gelangen können.

Diesen Fußweg wird aber nicht die Gemeinde anlegen, sondern verpflichtete dazu den Grundstückseigentümer per städtebaulichen Vertrag.


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Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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