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Ferienpass: Auf Tauchstation im Braker Freibad

20.07.2010

BRAKE „Fällt man nicht um, wenn man so ein Teil auf dem Rücken hat?“, fragt eine der Teilnehmerinnen und zeigt auf eine der schweren Pressluftflaschen, die ihr wenig später auf den Rücken geschnallt werden soll. „Wir nicht, ihr vielleicht schon – doch das werden wir auf jeden Fall verhindern“, antwortet einer der Helfer von der Braker DLRG, die im Rahmen der Ferienpassaktion für den Nachwuchs einen „Schnupperkurs Tauchen“ anbot.

Die Angst verflog ganz schnell, als sich das Mädchen im und natürlich auch unter Wasser befand. Schon zum sechsten Mal fand ein derartiger „Ferienpass-Schnupperkurs“ statt. Auch in diesem Sommer nutzten viele Kinder die Chance, mehr über die Sportart zu erfahren und sie unter Anleitung von ausgebildeten Tauchern selbst auszuprobieren. An zwei Tagen gingen die erfahrenen DLRGer für jeweils drei Stunden mit den Teilnehmern im Braker Freibad auf Tauchstation.

Vorsicht geboten

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Der theoretische Teil des Programms fand in der DLRG-Zentrale am Philosophenweg statt. Dort erklärte Tauchausbilder Winfried Haase Bedeutung und Funktion von unterschiedlichen Tauchgeräten. „Tauchen ist eine wunderschöne Sportart, doch wenn man etwas falsch macht, kann sie zu einer gefährlichen werden“, warnte Winfried Haase die Kinder, die später im Taucherraum Flossen, Masken und Anzüge anzogen.

Passend ausgerüstet für die ersten Tauchversuche ging es ab ins Stadtbad. Bevor es richtig losgehen konnte, wurden die drei wichtigsten Dinge besprochen: Handzeichen, weil man sich unter Wasser nicht unterhalten kann; Atmung, die mit dem Atemregler kontrolliert werden muss, und wie man den plötzlich auftretenden Druck auf den Ohren ausgleichen kann.

Schatz gefunden

Nachdem jeder Teilnehmer eine Zeit lang unter Aufsicht der DLRG-Helfer getaucht hatte, ging es ab ins tiefere Sprungbecken. „Das ist wieder eine neue Erfahrung für die Kinder, denn dort können sie noch tiefer tauchen“, erklärte der Rettungs- und Einsatztaucher Udo van Lessen.

Für alle Kinder, die an der Aktion teilgenommen haben, war es eine gute Erfahrung. „Es ist toll, unter Wasser sehen und atmen zu können – so wie Fische. Ich habe unten auf dem Boden des Beckens sogar einen kleinen Schatz gefunden“, sagte eine Teilnehmerin, zeigte auf eine Zehn-Cent-Münze und fügte hinzu: „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.“

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