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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Meeresbewohner: Seltsamer Fischfund in Jade gibt Rätsel auf

03.04.2014

Sehestedt „Von weitem sah er aus wie ein Stück Holz, weil er so braun war“, erzählt Darja Dierks. „Aber als wir näher kamen, haben wir gesehen, dass es ein Tier war.“ Ganz schön aufregend sei das gewesen, sagt die 20-Jährige über den Zufallsfund, den sie gemeinsam mit ihren Freundinnen Saskia Jansen (20) und Nina Pargmann (22) in Sehestedt gemacht hat.

Die jungen Frauen hatten vor einigen Tagen das schöne Wetter genutzt, um ausgiebig am Strand bei Sehestedt spazieren zu gehen. In Höhe des Campingplatzes entdeckten sie dann das verendete, rund 1,70 Meter lange Tier im Gras liegend.

Wieder zu Hause in Schwei, fing Darja an zu recherchieren. Helfen konnten schließlich der Onkel und ein Cousin, die das Tier als Meeraal aus der Familie der Conger identifizierten. Aufgrund der Länge war es vermutlich ein Meeraal-Weibchen. Die Männchen werden nur bis maximal 1,30 Meter lang. Offen bleibt indes die Frage, wie das Tier, das eigentlich nicht in der Nordsee lebt, in den Jadebusen gekommen ist.

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Nach Angaben von Gert Rosenbohm aus Brake, der seit über 50 Jahren Sportfischer ist und den Nachwuchs ausbildet, bevorzugen Meeraale wärmeres Wasser; sie kommen daher eher im Mittelmeer oder im Atlantik vor. Dieser nun bereits zweite Fund innerhalb eines halben Jahres – im Oktober hat ein Berufsfischer aus Bremerhaven in der Weser einen 75 Kilo schweren Meeraal gefangen – ist für den Fachmann ein „Beweis für die Klimaverschiebung“.

Rosenbohm glaubt nicht, dass der Meersaal allein zur Fundstelle gelangt ist. „Da wird jemand nachgeholfen haben.“

Das verendete Tier wurde am Freitag zu einer Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht, sagte Uwe Mohrhusen von der Gemeinde Jade auf NWZ -Nachfrage. Die Kreisverwaltung sei zuvor über den Fund im Strandbad informiert worden.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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