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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Straßenverkehr: Ausweichbuchten sollen’s bringen

25.02.2016

Butjadingen Andreas Hoppe von der Straßenverkehrsbehörde der Kreisverwaltung bemühte sich gar nicht erst darum, verharmlosende Worte zu finden. „Ihr ganzes Wegesystem ist einfach Schrott“, sagte er jetzt bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderatsausschusses für Bauwesen und Landwirtschaft, in der es einmal mehr um die maroden Wirtschaftswege ging.

Die Gemeinde will verhindern, dass die ohnehin schon kaputten Wege noch mehr Schaden nehmen, und sucht nach entsprechenden Möglichkeiten. Nach der Sitzung stand fest, was Andreas Hoppe schon während der Debatte gesagt hatte: Den Königsweg gibt es nicht, denn für die Lasten, die sie heute tragen müssen, sind die Wischwege nicht gebaut worden.

Ausnahme der Ausnahme

Auf dem 130 Kilometer langen Netz an Wirtschaftswegen, das sich durch Butjadingen zieht, gilt generell eine Gewichtsbeschränkung von acht Tonnen pro Fahrzeug. Wer die Wege mit schwereren Fahrzeugen befahren möchte, muss sich beim Landkreis eine Ausnahmegenehmigung einholen, die pauschal bis 12 Tonnen möglich ist. Für alle Fahrzeuge, die noch schwerer sind, bedarf es einer Ausnahme von der Ausnahme, die eine Einzelfallentscheidung erfordert, führte Axel Linneweber, Leiter des Bauamts der Gemeinde, aus.

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Das Problem brachte der Butjadinger Lohnunternehmer Frerk Francksen auf den Punkt, indem er erklärte, wie viele Tonnen moderne landwirtschaftliche Fahrzeuge auf die Waage bringen – so viele, dass eine Ausnahmegenehmigung quasi in allen, eine Sondergenehmigung nach Einzelfallentscheidung in sehr vielen Fällen notwendig sei.

Schlecht für die Wischwege, zumal es – wie es im Ausschuss hieß – nicht wenige schwarze Schafe gebe, die lieber einen Strafzettel kassieren, als sich an Tonnen- und Tempobegrenzungen zu halten. Aus gutem Grund: Helmut Strowitzki, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Nordenhamer Polizei, sowie Erwin Schröttke von der Bußgeldstelle des Landkreises erklärten, dass es kaum Möglichkeiten gebe, Verstöße so zu ahnden, dass es den Verursachern wirklich wehtut.

Geld im Haushalt

Was tun? Der Ausschuss favorisiert die Idee, an so vielen Wischwegen wie möglich zusätzliche Ausweichbuchten zu bauen, so dass bei einem Begegnungsverkehr niemand gezwungen ist, auf die Berme zu fahren. Geld dafür sei im Haushalt vorhanden, sagte Bürgermeisterin Ina Korter.

Zusammengekommen war der Ausschuss vor allem, um die Kriterien für Ausnahmegenehmigungen neu festzulegen: auf ein Maximalgewicht von 12 Tonnen, eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern und – das ist neu – eine Fahrzeugbreite von maximal 2,80 Metern. Zu einem Beschluss kam es aber nicht.

Denn versehentlich hatte die Verwaltung bei der letzten Zusammenkunft der Arbeitsgruppe Wegebau, an der auch Lohnunternehmer teilgenommen hatten, ein künftiges Maximalgewicht von 14,5 Tonnen in Aussicht gestellt. Nun sollten wieder die bisher auch geltenden 12 Tonnen beschlossen werden. Der Ausschuss kam überein, dass die Sache zunächst erneut in der Arbeitsgruppe besprochen werden müsse, ehe eine Entscheidung gefällt wird.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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