• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Bäume fallen auf Grundstück des alten Amtsgerichts

26.02.2016

Elsfleth „Baum fällt“ hieß es am Donnerstagmorgen auf dem Gelände des alten Amtsgerichts. Die Hafenstraße war teilweise abgesperrt. Zwei Mitarbeiter einer Firma aus Rodenkirchen fällten mit Kettensäge und schwerem Gerät die auf dem Grundstück stehenden Bäume. Sie waren vom Investor, der VSP Development und Consulting GmbH, dem das Grundstück an der Hafenstraße inzwischen gehört, mit den Fällarbeiten beauftragt worden.

„Die Baugenehmigung liegt vor. Teil dieser Genehmigung ist, dass eine ökologische Baubegleitung zum Artenschutz vorgenommen wird“, sagte Bürgermeisterin Traute von der Kammer auf Nachfrage der NWZ. Eine Baumschutzsatzung gibt es in Elsfleth nicht.

Matthias Sturm vom Landkreis Wesermarsch bestätigte auf Nachfrage der NWZ, dass das Gutachten dem Landkreis vorliege. Ein externer Gutachter sei in der vergangen Woche für die Untere Naturschutzbehörde auf dem Gelände des alten Amtsgerichts gewesen und habe die Bäume auf Höhlen und Nester von Vögeln oder Fledermäusen untersucht. Laut Gutachten seien dort weder Vogelnester noch Fledermaushöhlen gefunden worden. „Aus artenschutzrechtlicher Sicht gibt es dort keine Probleme“, sagte Sturm. Zu beachten sei jedoch die Brutzeit, die auf den Zeitraum vom 15. März bis 31. Juli fällt. In dieser Zeit dürfen keine Baumfällarbeiten vorgenommen werden.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Deshalb finden die Baumfällarbeiten als erster Schritt statt“, erklärte Joachim Nothdurft, geschäftsführender Gesellschafter der VSP auf Nachfrage. „Wir gehen nach Recht und Gesetz vor, darauf achten wir sehr genau“, sagte Nothdurft. Als nächster Schritt solle das Gebäude ausgeräumt werden.

Nothdurft rechnet damit, dass in circa zwei Monaten mit dem Abriss des alten Amtsgerichtsgebäudes begonnen werden kann.

Für Diskussionen hatte der Zuschuss der Stadt zu den Abrissarbeiten gesorgt. Hierfür sind im Haushalt als Teil der Städtebauförderung 100 000 Euro genannt worden. Diese Kosten würden jedoch zu zwei Dritteln von Bund und Land getragen, auf die Kommune entfalle das letzte Drittel, also rund 33 000 Euro, stellte von der Kammer klar.

Sie betonte in diesem Zusammenhang, dass nicht nur der Abriss des leerstehenden Gebäudes durch die Städtebauförderung bezuschusst werden könne, sondern auch Privatleute würden bei förderwürdigen Maßnahmen von dem Programm profitieren. „Wir haben viele Anfragen von Privaten. Die Steinstraße wird sich sehr zum Vorteil verändern“, sagte von der Kammer. Genau dafür seien solche Fördergelder gedacht.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2202
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.