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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Gesundheit: Bald drei neue Chefärzte in Nordenham

17.12.2014

Nordenham Seit der am 1. September bekannt gegebenen Entscheidung, den Rohbau in Esenshamm zu Ende zu bauen und dort eine neues Krankenhaus zu betreiben, arbeitet die Klinikgruppe Helios mit aller Kraft an einer nachhaltigen Perspektive für den Krankenhausstandort Nordenham. Das hat Regionalgeschäftsführer Dr. Dr. Jan Leister (38) am Dienstag in einem Pressegespräch deutlich gemacht.

Dazu gehört, drei freie Chefarztstellen und die vakante Geschäftsführerposition bald neu zu besetzen. Dabei soll jedoch Qualität vor Schnelligkeit gehen.

Jan Leister erwartet, dass in den nächsten Tagen der Vertrag mit dem neuen Anästhesie-Chefarzt unterschrieben wird. Für die Position des Gynäkologie-Chefarztes laufen Gespräche mit zwei in die engere Wahl genommene Bewerber. Für die Nachfolge von Gerald Zinn als Chefarzt der Inneren Medizin, der auf eigenen Wunsch zum 1. April zum neuen Inselkrankenhaus Borkum wechselt, sind mehrere Interessenten im Gespräch.

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Für die Position des Klinikgeschäftsführers gebe es bereits eine Kandidatin oder einen Kandidaten, der Geschäftsführer-Erfahrung und Verbindungen zur Region mitbringt, aber Kündigungsfristen bei seinem jetzigen Arbeitgeber einhalten müsse.

Wegen der bis 1. September verbreiteten Unsicherheiten über die künftige Krankenhauslandschaft in der Wesermarsch habe die Perspektive gefehlt und sei es schwierig gewesen, neues Personal für Nordenham zu gewinnen, räumt Jan Leister ein. Das habe sich sich aber inzwischen grundlegend geändert.

Auf Hochtouren

Die Vorbereitungen für den Weiterbau in Esenshamm laufen seinen Angaben zufolge auf Hochtouren. Zunächst habe Helios eine Bestandsaufnahme machen müssen und dabei unter anderem festgestellt, dass die Aufzüge für die neue Klinik gemäß Auftragsvergaben des früheren Bauherrn, der Rhön-Klinikgruppe, teilweise bereits produziert worden sind und auf Lager liegen. Die Fenster müssten aber auf Maß gefertigt werden und das könnten die Firmen nicht mehr rechtzeitig vor Wintereinbruch schaffen. „Sobald im Frühjahr der letzte Schnee weggetaut ist, können wir mit dem Einbau beginnen. Dann erstellen wird einen realistischen Bauzeitenplan.“

Der Geschäftsführer geht davon aus, dass die neue Klinik in Esenshamm frühestens im September 2016 und spätestens September 2017 bezugsfertig sein wird. Etwa drei bis vier Monate später könnte der Umzug vollzogen sein.

Die Baukosten dürften deutlich über 20 Millionen Euro liegen, schätzt Jan Leister. In den im Juni vergangenen Jahres von Rhön fertiggestellten Rohbau seien knapp neun Millionen investiert worden. Gemäß vertraglicher Regelungen mit dem Landkreis müssten insgesamt mindestens 20 Millionen in die neue Klinik investiert werden.

Was sagt der Regionalgeschäftsführer zu Zweiflern und Skeptikern, die immer noch nicht glauben, dass Helios tatsächlich zu Ende bauen wird? Jan Leister betont: „Wir bauen weiter, auch wenn man es äußerlich noch nicht sieht.“ Sobald die Arbeiten vor Ort starten, werde sicherlich der letzte Skeptiker verstummen.

Ein bisschen ärgerlich seien die Zweifel aber auch, weil sie unterstellen, dass Helios gegenüber dem Landkreis vertragsbrüchig werden könnte. Helios habe schon bei Übernahme der Nordenhamer Klinik Anfang März klargestellt, dass die Verträge eingehalten werden. Zweifel seien zudem gegenüber den Mitarbeitern nicht fair, weil damit neue Sorgen und Nöte erzeugt werden könnten.

Rückhalt in Bevölkerung

Jan Leister ist aus drei Gründen davon überzeugt, dass sich die neue Klinik im Markt behaupten wird:  Das Krankenhaus hat Rückhalt in der Bevölkerung. Das haben die Aktionen der Bürgerinitiative gezeigt. Die Region wird voraussichtlich nicht so starke Bevölkerungsrückgänge zu beklagen haben wie andere Regionen in Deutschland.  Die neue Klinik in Esenshamm wird durch Leistung und Qualität überzeugen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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