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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Öffentlicher Personennahverkehr: Barrierefreier Ausbau schreitet voran

18.12.2015

Nordenham Der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen im Stadtgebiet schreitet weiter voran. Seit dem Jahr 2005 sind nach Auskunft von Richard Meyer, Mitarbeiter im Tiefbauamt, bereits 35 Haltestellen entsprechend erneuert worden. Dafür sind insgesamt 381 300 Euro investiert worden. Der von der Stadt bezahlte Eigenanteil beläuft sich allerdings auf nur 47 662 Euro.

87,5 Prozent Zuschüsse

„Die sehr attraktive Förderquote erleichtert uns die Aufgabe“, erläutert städtischer Wirtschaftsförderer Jürgen B. Mayer. Beim Land (Landesnahverkehrsgesellschaft) können Fördermittel in Höhe von 75 Prozent beantragt werden. Darüber hinaus können beim Zweckverband Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (ZVBN) 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten als Zuschuss beantragt werden.

Der Stadtrat habe stets einstimmig für die Vorhaben gestimmt. Auch in den kommenden Jahren sollen weitere Haltestellen erneuert werden. Denn die Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs und barrierefreie Bushaltestellen seien auch gemäß Nordenhamer Stadtentwicklungskonzept gefordert, sagt Jürgen B. Mayer.

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Im Stadtgebiet gibt es insgesamt 70 bis 80 Bushaltestellen. Darunter sind viele in ländlichen Bereichen, die nur ein- bis zweimal täglich vom Schulbus angesteuert werden. Fördermittel gibt es nur für Haltepunkte mit höherem Fahrgastaufkommen. Daher ist auch in der Hansingstraße ein Ausbau nicht möglich. Denn hier steigen täglich nur ein bis zwei Personen ein.

Mit dem Ausbau durch Fördermittel plus Eigenanteil der Stadt gehen die Bushaltestellen vom Eigentum der Verkehrsbetriebe Wesermarsch (VBW) in das Eigentum der Stadt über. Folglich wird für die Reparatur und Unterhaltung dieser Haltestellen die Stadt zuständig. Weil die VBW nicht über ausreichend Unterhaltungsgelder verfügen, hilft die Stadt darüber hinaus auch bei der Reparatur von Haltestellen, die noch im VBW-Eigentum sind. Seit Juni dieses Jahres lässt die Stadt zudem 52 Haltestellen einmal monatlich reinigen.

In diesem Jahr 2015 sind drei Haltestellen erneuert worden: Am Atenser Kreisel, am Rathaus Fahrtrichtung Bahnhof und am Rathaus Fahrtrichtung Blexen. Gesamtkosten: 32 000 Euro.

Vor einigen Jahren waren alle Unterstände rot-blau gestrichen. Die dann erneuerten erhielten die Farbe Rot. Weil Rot nicht zur Farbe Lila bei der Stadthalle Friedeburg passt, ist die neue Haltestelle am Atenser Kreisel in einem anschaulichen Grau gestrichen worden. Weil das auf positive Resonanz gestoßen ist, haben auch die beiden neuen Stellen am Rathaus die Farbe Grau enthalten.

Für 2016 hat die Stadt Fördermittel für diese Haltestellen beantragt:

->  Hafenstraße in Fahrtrichtung Blexen,

->  Glogauer Straße in Fahrtrichtung Blexen,

->  Helgoländer Damm in Fahrtrichtung Blexen,

->  Martplatz in Einswarden in Fahrtrichtung Innenstadt,

->Schulzentrum Nord in Fahrtrichtung Blexen.

Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 115 624 Euro. Der Eigenanteil der Stadt von 12,5 Prozent beläuft sich auf 14 453 Euro.

Die Stadt geht von einem positiven Förderbescheid aus. Dieser ist aber vom Landeshaushalt 2016 abhängig und daher erst im Frühsommer 2016 zu erwarten.

Blindenleitstreifen

->  Alle neuen Haltestellen müssen die vom ZVBN festgelegten Standards erfüllen. Dazu gehören ein neuer Unterstand als Wartehäuschen, Barrierefreiheit beim Ein- und Aussteigen in Niederflurbusse und die Ausstattung mit Blindenleitstreifen.

->  Seit einigen Jahren stattet die Stadt ohne Fördermittel Haltestellen darüber hinaus mit Fahrradbügeln aus. Für fünf Stellen hat die Stadt dafür in diesem Jahr 11 000 Euro ausgegeben. Für 2016 sind 10 000 Euro vorgesehen. „Diese Fahrradbügel werden sehr gut angenommen“, sagt Richard Meyer.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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