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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Ortsdurchfahrt Stollhamm: Bauausschuss hält geplanten Ausbau für verzichtbar

08.09.2016

Stollhamm Der geplante Ausbau der Ortsdurchfahrt Stollhamm dürfte Geschichte sein. Zwar hat sich der Bauausschuss des Gemeinderats jetzt bei seiner jüngsten Sitzung eine Beschlussfassung gespart, um nicht einer für den 20. September angesetzten Bürgerversammlung zu dem Thema vorzugreifen. Die Tendenz war jedoch klar: Der Ausbau mit dem geplanten neuen Geh- und Radweg sei verzichtbar, hieß es.

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt mit Lückenschluss bis zum Pflegeheim Haus Christa ist seit vielen Jahren ein Thema. Und der neue Geh- und Radweg steht im Radwegekonzept des Landes Niedersachsen, das den Löwenanteil der Kosten übernehmen würde, auch ganz oben auf der Prioritätenliste.

Doch aus drei Gründen empfiehlt die Gemeindeverwaltung nun, den Ausbau zu den Akten zu legen: Die Anbindung an das Haus Christa müsste die Gemeinde selbst bezahlen – mit 250 000 Euro. Dabei wäre sie gezwungen, den Geh- und Radweg bis zum Pflegeheim binnen fünf Jahren zu realisieren, sobald der Ausbau der eigentlichen Ortsdurchfahrt beschlossene Sache ist. Die Gemeinde hatte gehofft, die Anbindung irgendwann realisieren zu können, wenn Geld dafür da ist. Das geht aber nicht, wie ein Sondierungsgespräch mit dem Landkreis und der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ergeben hat.

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Grund Nummer 2 ist die nach einer neuen Gesetzeslage inzwischen auch in der Stollhammer Ortsdurchfahrt aufgehobene Radwegebenutzungspflicht. Wie Bauamtsleiter Axel Linneweber in der Sitzung ausführte, können Radfahrer nicht mehr gezwungen werden, in der geschlossenen Ortschaft den Radweg zu benutzen. Warum also einen neuen Radweg bauen, wenn die Radler am Ende doch auf der Straße fahren?

Der dritte Grund betrifft die Prioritätenliste des Landes. Auf der nämlich würden in Butjadingen geplante neue Radwege außerhalb geschlossener Ortschaft bei einem Verzicht auf den Ausbau der Ortsdurchfahrt Stollhamm nach oben rutschen. Und die Gemeinde hält die Radwege zwischen Langwarden und Brückenhof, zwischen Ruhwarden und Langwarden, zwischen Seevernser Mitteldeich und Stollhammer Deich sowie zwischen Mitteldeich und Eckwarden aus Gründen der Sicherheit von Radlern für erheblich wichtiger als eine aufgewertete Ortsdurchfahrt.

Uta Meiners (FDP) sagte, dass ihr der Verzicht auf die Anbindung ans Haus Christa „schwer im Magen“ liege. SPD-Fraktionschef Frank Riese erinnerte daran, dass Fußgänger und Radfahrer ab oder bis Haus Christa den Bahndamm nutzen können. Es müsste lediglich gewährleistet sein, dass sie sicher die Fahrbahn überqueren können.

Die Bürgerversammlung findet am Dienstag, 20. Dezember, ab 19 Uhr im Rathaussaal in Burhave (Butjadinger Straße 59) statt. Der Gemeinderat entscheidet in der Angelegenheit am 29. September bei einer um 19 Uhr im Eckwarder Hof in Eckwarden beginnenden Sitzung.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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