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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Planungsausschuss: Bauplätze werden zur Mangelware

10.03.2017

Butjadingen Wer in Butjadingen ein Grundstück kaufen, es mit einem Wohnhaus bebauen und dabei am liebsten umgehend loslegen möchte, der hat nicht gerade die Qual der Wahl. Zwar lässt der Flächennutzungsplan für das Gemeindegebiet in fast allen Orten noch die Ausweisung von Baugebieten zu, und für eine Reihe Flächen existieren auch bereits rechtskräftigen Bebauungspläne. Fertig erschlossene und sofort zur Bebauung bereitsstehende Grundstücke werden allmählich jedoch Mangelware. Eine Übersicht darüber, was in Butjadingen wo noch möglich ist, verschaffte Bauamtsleiter Axel Linneweber jetzt den Mitgliedern des Planungsausschusses des Gemeinderats.

Der Finanzausschuss des Rates soll kommende Woche dem Verkauf eines Bauplatzes am Langewisk in Stollhamm seinen Segen geben. Ist das über die Bühne gebracht und das Grundstück veräußert, wird es nicht nur in dem Neubaugebiet, sondern auch in ganz Stollhamm keinen fertigen Bauplatz mehr gegen – es sei denn, ein Häuslebauer in spe findet irgendwo im Ort noch die Möglichkeit für eine Lückenbebauung.  In Burhave gibt es das Neubaugebiet Hoddersdiek. Auch dort stehen nur noch einige wenige Grundstücke zur Verfügung. Sind sie verkauft, ist Schluss. In Tossens sind an der Straße Zum Groden noch einige Bauplätze zu haben, in Eckwarden an der Eiswürdener Straße. In Waddens hat an der Straße An der Schmiede die Wohnungsbaugesellschaft Wesermarsch noch Grundstücke zu vergeben.  Damit hat es sich dann in Butjadingen. In Fedderwardersiel, Langwarden, Ruhwarden und Eckwarderhörne sind laut Axel Linneweber aktuell keine erschlossenen Grundstücke zu haben. Wer hier ein Haus errichten möchte, muss auf die Chance auf Lückenbebauung hoffen – oder aber auf Investoren, die neue Baugrundstücke erschließen.

Im Ausschuss für Planung und Umwelt kam angesichts dieser Situation die Frage auf, wie es nun weitergehen kann oder sollte. „Die Gemeinde muss eine Strategien entwickeln, wie sich Butjadingen weiterentwickeln soll“, sagte FDP-Ratsherr Jochen Kiebitz, „in Orten, in denen es keine Bauplätze mehr gibt, sollte die Gemeinde reagieren“.

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Nur wie? Die Gemeinde könnte selber als Investorin in Erscheinung treten. Das hat sie zuletzt im Jahr 2000 mit der Erschließung der Siedlung Langewisk in Stollhamm getan. Erst lief der Verkauf der Bauplätze gut, später dann derart schleppend, dass die Quadratmeterpreise fast halbiert werden mussten.

Inzwischen überlässt es die Gemeinde privaten Investoren, Banken und Wohnungsbau- oder anderen Gesellschaften, Neubaugebiete zu erschließen. Ob das so bleibt oder die Gemeinde wieder selber aktiv werden soll, ist eine Frage, mit der sich die Politik nun beschäftigen will. Die Flächen, die laut Flächennutzungsplan für eine Wohnbebauung in Frage kommen, sind indes durchweg nicht Eigentum der Gemeinde. Und dort, wo noch keine Bebauungspläne existieren, würde alleine für die Bauleitplanung ein Jahr ins Land gehen.

„Zurzeit hat die Gemeinde nichts, was sie selbst anbieten kann“, sagte Bürgermeisterin Ina Korter, „darüber müssen wir uns Gedanken machen. Das ist dann aber auch ein Thema für den Haushalt“.

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Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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