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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Innenstadt: Bedauern über Schandfleck in bester Lage

31.10.2014

Brake Noten, bei denen in der Schule die Versetzung gefährdet wäre, hat bei der großen NWZ -Umfrage „Leben in Brake“ die Innenstadt bekommen. 41,5 Prozent der insgesamt 638 Teilnehmer haben die Attraktivität der Innenstadt mit „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“ bewertet. Ausdrücklich beklagt wurde, wie berichtet, auch der Zustand mancher Fassaden.

Ein Paradebeispiel für ein Gebäude in bester Innenstadtlage, das inzwischen zum Schandfleck verkommen ist, ist das ehemalige Tanzlokal „Admiral Brommy“. Jens-Uwe Thormählen aus Bardenfleth, hatte das „Brommy“, das bis in die 90er Jahre hinein in Brake Kultstatus genoss, 2011 aus der Insolvenz-Masse der Weserhotel AG erstanden. Im Juli 2013 hatte Thromählen auf Nachfrage der NWZ  gesagt, dass er Anfang 2014 mit konkreten Planungen für eine Nutzung des Gebäudes und des Grundstücks beginnen wolle; im Gespräch waren unter anderem Seniorenwohnungen.

Passiert ist allerdings bis heute nichts. Thormählen ließ am Donnerstag auf erneute NWZ -Anfrage über eine Mitarbeiterin wissen, dass er zu der Sache nichts mehr sagen wolle. Und in Brake regt sich mehr und mehr Unmut gegen das seit 2008 komplett leerstehende Gebäude, in dessen Fenstern windschief die Jalousien hängen und an dem das Unkraut aus allen Ritzen wuchert. Was sich wohl die Touristen denken, wenn sie an der Kaje die „Brommy-Bruchbude“ erblicken, fragt sich in einer Mail an die NWZ -Redaktion etwa die Brakerin Renate Sievering. Sie wundert sich, dass sich offenbar niemand verpflichtet fühlt, zumindest das Umfeld der verwaisten Ex-Disco einigermaßen sauber zu halten.

Tina Tönjes vom BrakeVerein macht kein Hehl daraus, dass auch sie über den Zustand des „Brommy“ alles andere als glücklich ist. Immerhin liege das Gebäude direkt am Weserradweg. Dadurch würde es sich ideal als Radlerhotel anbieten. Vorstellen kann sich die Geschäftsleiterin des BrakeVereins auch, dass aus dem „Brommy“ wieder das wird, was es einmal war, nämlich ein Tanzlokal.

Den jetzigen Zustand bedauern jedenfalls nicht nur Renate Sievering und Tina Tönjes, sondern auch Touristen, die Brake besuchen, weil sie hier einst bei der Marine stationiert waren. Viele hätten an das „Brommy“ noch lebhafte Erinnerungen, berichtet Tina Tönjes – und seien nun entsprechend traurig, wenn sie das verwahrloste Gebäude erblicken.

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Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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