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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Entlassungen In Nordenham: Bei NKT müssen 50 Mitarbeiter gehen

25.09.2015

Nordenham Dass die neue Marktstrategie der Muttergesellschaft am Standort Nordenham nicht spurlos vorbei gehen würde, hatten die NKT-Beschäftigten geahnt. Aber der Umfang des Stellenabbaus kommt für sie überraschend: Am Donnerstag hat Geschäftsführer Dr. Konstantin Kurfiss angekündigt, dass die Stammbelegschaft im Laufe des nächsten Jahres von 180 auf 130 Mitarbeiter zusammengestrichen werden soll. Hintergrund ist die Absicht der Unternehmensleitung, sich auf das Kerngeschäft mit Kabelgarnituren zu konzentrieren. Im Zuge dieser Neuausrichtung gibt NKT die Gehäusetechnik-Sparte auf.

„Geordneter Rückzug“

Konstantin Kurfiss spricht von einem „geordneten Rückzug“ aus dem Geschäft mit Kabelverteilerschränken und Hausanschlusskästen. Mit deser Sparte hatte NKT in Nordenham zuletzt einen Jahresumsatz von rund 10 Millionen Euro erwirtschaftet. Angesichts rückläufiger Gewinnmargen und der Tatsache, dass in diesem Bereich erhebliche Investitionen erforderlich wären, um ihn dauerhaft wettbewerbsfähig zu machen, entschloss sich die Konzernspitze zur kompletten Aufgabe der Gehäusetechnik-Abteilung. „Das wird aber nicht von heute auf morgen geschehen“, sagte Konstantin Kurfiss am Donnerstagabend in einem Pressegespräch. Zuvor hatte er die Mitarbeiter und auch Bürgermeister Hans Francksen über die Einschnitte informiert.

Nach Angaben des zweiten NKT-Geschäftsführers Mehmet Karabacak sollen die Entlassungen „möglichst sozialverträglich“ umgesetzt werden. Gespräche mit dem Betriebsrat seien bereits angelaufen.

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Konstantin Kurfiss und Mehmet Karabacak weisen aber auch auf die positiven Seiten der anstehenden Veränderungen hin. Damit beziehen sie sich auf den beschlossenen Ausbau des Kerngeschäfts mit Kabelgarnituren. Dazu gehören Muffen, Isolatoren sowie Stecker für Trafos und Schaltanlagen. In diesem Bereich sieht die NKT Cables Gruppe mit weltweit über 3000 Mitarbeitern große Wachstumschancen und hat dabei unter anderem die Offshore-Windenergie im Fokus.

Kerngeschäft stärken

Im Zuge der Zukunftsstrategie „Excellence 2020“ seien am Standort Nordenham „umfangreiche Investitionen“ in die Garnituren-Technologie geplant. Laut Konstantin Kurfiss will das Unternehmen diese Sparte ab 2016 schrittweise erweitern und verstärken. Ziel sei es, möglichst schon in 2019 am Standort Nordenham wieder auf einen Gesamtumsatz von 38 Millionen Euro zu kommen und damit den Verlust der Gehäusesparte auszugleichen. „Im Garniturenbereich wollen wir um 50 Prozent wachsen“, sagt der Geschäftsführer.

Entsprechend soll auch die Mitarbeiterzahl nach dem Umbruch wieder auf die jetzige Größenordnung aufgestockt werden. Zurzeit sind neben den 180 Stammbelegschaftern etwa 20 Leiharbeitskräfte in dem Werk am Helgoländer Damm beschäftigt.

Im Kerngeschäft mit Kabelgarnituren will NKT seine Marktposition auch durch Neuentwicklungen ausbauen. Dazu zählt ein Offshore-Kabelstecker, der als Prototyp schon namhaften Kunden vorgestellt wurde.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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