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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Eon: Kernkraftwerk unter Dampf

30.01.2014

Kleinensiel Auf dem Gelände des abgeschalteten Kernkraftwerks Unterweser (KKU) wird wieder Energie erzeugt: Das neue Blockheizkraftwerk hat offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Anfang Januar war es mit der Heizung des KKU verbunden worden. Seitdem versorgt es die Anlage mit Strom und Wärme.

Bis zu seiner Abschaltung im März 2011 hatte das KKU seinen Strom selbst erzeugt. Seinen Wärmebedarf deckte es mit riesigen Hilfskesseln, die für die Heizung allein vollkommen überdimensioniert sind, aber gebraucht wurden, um Hilfsdampf für das Wiederanfahren nach einer Revision zu liefern. Das ist jetzt nicht mehr nötig.

Deshalb sah sich der Eon-Konzern nach einer wirtschaftlich günstigeren Lösung um und entschied sich für ein Blockheizkraftwerk – dem ersten an einem abgeschalteten Eon-Kernkraftwerk in Deutschland, wie die Eon-Sprecherin Almut Zyweck sagt. Auftraggeber war die Eon Energie Products in München, das KKU ist Pächter. Hersteller ist MTU in Augsburg. Über Investitionskosten schweigt Almut Zyweck.

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Als Projektleiter kümmerte sich Dr. Uwe Werner um die technische Vorbereitung; Werner ist beim KKU Teilbereichsleiter System- und Komponententechnik. Als Projektkoordinator war Dominic Ransby von der Produktionsabteilung in Kleinensiel tätig. Betrieben wird die Anlage mit Gas, wofür Eon eine fünf Kilometer lange Leitung legen lassen musste.

Das Blockheizkraftwerk hat eine elektrische Leistung von knapp 2 Megawatt; mit einem Wirkungsgrad von 44,5 Prozent ist die Anlage am technisch-physikalischen Optimum, sagt Werner. Das KKU braucht aber 3 Megawatt und zieht den restlichen Strom aus dem Netz. Mit dem bleibt die Anlage aus Sicherheitsgründen sowieso verbunden.

Die 2,3 Megawatt Wärme, die das KKU braucht, werden vom neuen Blockheizkraftwerk nahezu vollständig geliefert. Der gesamte Wirkungsgrad beträgt 89,8 Prozent.

Den kleinen Rest Wärme bringen die ölbefeuerten Hilfskessel, die in Betrieb bleiben, um Prozessdampf für das KKU zu erzeugen. Allerdings soll ein Kessel nach Ostern auf Gas umgestellt werden, das nur halb so teuer ist wie Öl. Durch diese Umstellung spart das KKU nicht nur Kosten, sondern es stößt auch pro Jahr 5000 Tonnen weniger klimaschädliches Kohlendioxid aus. Das erspart den Kauf von Verschmutzungsrechten.

Die Mitarbeiter sind glücklich, eine neue Anlage zu haben und arbeiten sich mit Elan in die neue Technik ein, freut sich Dominic Ransby.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
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Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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