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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Beispielhaftes bürgerliches Engagement

14.05.2011

STOLLHAMM Das zwei Kilometer lange Teilstück des ehemaligen Bahndamms von der Straße an der Heete in Stollhamm bis Gauwe heißt jetzt Rauschenbusch-Weg. Mit dieser Namensgebung dankt die Gemeinde dem Stollhammer Ehepaar Dietlinde und Eberhard Rauschenbusch, das 30 000 Euro für die Anlegung eines Radwegs auf dieser Strecke spendete.

Der weitestgehend in Eigenleistung von Stollhammer Bürgern erstellte Radweg ist fertiggestellt. Am gestrigen Freitagnachmittag erfolgte die feierliche Einweihung, wozu der Bürgerverein Stollhamm alle am Bau des Radweg beteiligten Helfer eingeladen hatte. Gemeinsam mit Bürgermeister Rolf Blumenberg enthüllte Dietlinde Rauschenbusch das Namensschild.

Ihren Dank richteten Anke Pennartz vom Vorstands-Trio des Bürgervereins Stollhamm und Rolf Blumenberg aber nicht nur an das Ehepaar Rauschenbusch. Ohne die vielen fleißigen Helfer hätte das Projekt nicht gelingen können. Dieses beispielhafte bürgerliche Engagement mache Mut, denn angesichts leerer kommunaler Kassen gewinnen solche Aktionen an Bedeutung, stellte der Bürgermeister fest.

Dietlinde (73 Jahre alt) und Eberhard Rauschenbusch (85) sind Inhaber und Betreiber des Agricola-Verlages in Stollhamm. Mit der Spende wollten sie ihre Verbundenheit mit Stollhamm deutlich machen, obwohl sie keine gebürtigen Stollhammer seien, machte Dietlinde Rauschenbusch deutlich.

Sie hätten immer viel gearbeitet und deshalb hätten etliche Stollhammer sie lange Zeit kaum zu Gesicht bekommen. Das habe sich seit zehn Jahren geändert. Mit ihrem nach einer schweren Krankheit im Rollstuhl sitzenden Mann unternehme sie jeden Nachmittag einen langen Spaziergang bis zu zehn Kilometer. Dietlinde Rauschenbusch hofft, dass der neue Weg aber nicht nur für sie, sondern auch für alle Bürger und Touristen ein Gewinn sein wird.

Der 1,30 Meter bereite Radweg besteht aus einer circa zehn Zentimeter dicken Schotter-Unterschicht und einer fünf Zentimeter starken Oberschicht aus wasserdurchlässigen Hansegrand. Von den Helfern des Bürgervereins waren an vier Wochenenden rund 800 Tonnen Material verarbeitet worden.

Die Maschinen stellte die Firma Haye in Fedderwardersiel zu einem Sonderpreis zur Verfügung. Haye-Bauleiter Rolf Ostendorf wurde bei der Einweihung mit einem Präsent gedankt. Für die Verpflegung der freiwilligen Helfer hatten das Pflegeheim Haus Christa und die Bahndamm-Anwohner gesorgt.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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