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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bekanntschaft mit Weserschlick

07.09.2007

BRAKE brake/tm Angehende Wasserbauer der Wasser- und Schifffahrtsämter Aschaffenburg und Brandenburg absolvierten am Standort Klippkanne des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Bremerhaven ihren diesjährigen überörtlichen Ausbildungsabschnitt. Dazu gehörte diesmal auch ein Lernprojekt „Küstenschutz“ in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Brake und dem II. Oldenburgischen Deichband.

Der Schlick am Tidestrom und das Tragen von Seestiefeln waren für die „Binnenländer“ ungewohnt. Auch sind die Schiffe auf der Weser von einer anderen Dimension als auf Havel und Main. Nach getaner Arbeit, acht Stunden bei typischem Wesermarschwetter, fielen die Auszubildenden am Abend im Quartier bei Habbo Habbinga in Ovelgönne todmüde ins Bett.

Zwischen dem WSA Bremerhaven und den Wasser- und Schifffahrtsämtern Aschaffenburg und Brandenburg besteht seit einigen Jahren ein Ausbildungsabkommen für den Ausbildungsberuf Wasserbauer. Bei der überörtlichen Ausbildung steht die Projektarbeit im Vordergrund. In Klippkanne waren das der Einbau von Spezialmörtel zum Verklammern von Wasserbauschüttsteinen an den Buhnen der Unterweser und der Umgang mit so genannten Faschinen. Das sind Reisigbündel, die speziell an der Unterweser schon zur Zeit von Ludwig Franzius zum Bau der Parallel- und Leitwerken, an der Weser als Schlengen bezeichnet, eingebaut wurden.

Dieser Baustoff hat aus ökologischen Gründen wieder an Stellenwert gewonnen. Gerade vor der Strohauser Plate und vor den sensiblen Uferstreifen Rechtenfleths bauen die Wasserbauer des Stützpunktes Klippkanne diesen Baustoff als Ufersicherung ein.

Die überörtlichen Ausbildungsabschnitte sind jedoch nicht nur für die Gäste eine Bereicherung, auch die Beschäftigten des Stützpunktes Klippkanne und des Außenbezirks Blexen tauschen sich gerne mit ihren zukünftigen Facharbeiterkollegen aus. Und für die Auszubildenden Steffen Gebken und Lars Bollmann, beide im dritten Ausbildungsjahr beim WSA in Klippkanne, steht demnächst ein Aufenthalt beim WSA Brandenburg an. Dort lernen sie im Projekt „Gewässerkunde“ das Abflussmessen an der Havelwasserstraße kennen. Am Stützpunkt Klippkanne werden seit 1948 Wasserbauer ausgebildet.

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