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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Tourismus: Beratung jetzt auch auf Niederländisch

10.09.2016

Nordenham Wenn deutsche Urlauber in Holland in einer Tourist-Info um Rat suchen, haben sie große Chancen, eine gut verständliche Antwort zu bekommen. Denn in den Niederlanden beherrschen viele Menschen die deutsche Sprache ausgezeichnet. Umgekehrt sieht die Sache ganz anders aus. Daher ist es eine Besonderheit, dass Nordenham Marketing & Touristik (NMT) jetzt in seiner Geschäftsstelle am Marktplatz einen schönen Service für Besucher aus dem Nachbarland zu bieten hat: Die neue NMT-Auszubildende Bobbie Ravenstein spricht fließend Niederländisch.

Bobbie Ravenstein stammt aus Gouda in Südholland, wohnt aber schon seit acht Jahren in Schwei-West. Ihre Eltern hatten damals genug vom Stadtleben und fassten den Beschluss, aufs Land zu ziehen. Bei der Suche nach einem neuen Zuhause fiel ihre Wahl letztlich auf das Dorf in Stadland. Tochter Bobbie ist froh, dass es so gekommen ist: „Deutschland finde ich schöner“, sagt sie, „außerdem lebt es sich hier günstiger.“

Seit 2005 anerkannter Ausbildungsberuf

Den Ausbildungsberuf Kauffrau/-mann für Tourismus und Freizeit gibt es seit 2005. Die Lehre dauert drei Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Bobbie Ravenstein ist seit 2005 die sechste Auszubildende bei Nordenham Marketing & Touristik. Sie besucht im ersten Lehrjahr an zwei Tagen in der Woche die kaufmännische Berufsschule in Wechloy. In den beiden weiteren Lehrjahren ist es nur noch ein Berufsschultag in der Woche.

Die Vergütung ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Im ersten Lehrjahr sind es monatlich 500 bis 1000 Euro, im zweiten 600 bis 1100 Euro und im dritten 700 bis 1200 Euro.

Die 20-Jährige spricht inzwischen sowohl Niederländisch als auch Deutsch akzentfrei. Sie besuchte zunächst die Realschule in Rodenkirchen und wechselte später zum Wirtschaftsgymnasium in Brake, wo sie in diesem Sommer ihr Abitur machte.

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Eigentlich wollte Bobbie Ravenstein Tourismus studieren, aber dann reifte die Entscheidung, doch lieber eine Berufsausbildung in dieser Branche zu absolvieren. Daher bewarb sie sich bei NMT um eine Lehrstelle als Kauffrau für Tourismus und Freizeit. Zu dem Zeitpunkt konnte sie nicht ahnen, dass gerade eine Stelle bei NMT frei geworden war, weil der bisherige Auszubildende aus persönlichen Gründen seine Lehre abgebrochen hatte. „Das war wirklich Zufall“, sagt NMT-Geschäftsführerin Ilona Tetzlaff, „die Bewerbung traf genau zum richtigen Zeitpunkt bei uns ein.“

Gelungener Probetag

Um den kurzfristig ausgeschriebenen Ausbildungsplatz bewarben sich insgesamt 35 Interessenten. Sechs bekamen eine Einladung zum Vorstellungsgespräch – darunter Bobbie Ravenstein. Bei einem Probetag bestätigte sich der gute Eindruck, den sie hinterlassen hatte. Vor allem mit ihrer „überlegten und strukturierten Arbeitsweise“, so City-Managerin Ilona Tetzlaff, sammelte Bobbie Ravenstein ordentlich Pluspunkte. Damit war die Sache geritzt.

Was auch für die 20-Jährige sprach, waren ihre bei verschiedenen Jobs gesammelten Erfahrungen im Tourismus- und Dienstleistungewerbe. Außerdem kam gut an, dass sie sich ehrenamtlich als Jugendbetreuerin engagiert und im Vorstand der Sportjugend Wesermarsch mitarbeitet.

Ihre ersten Wochen als NMT-Auszubildende hat Bobbie Ravenstein inzwischen hinter sich – und ihre Entscheidung für diesen beruf noch nicht eine Sekunde bereit. „Die Arbeit macht mir viel Spaß“, sagt die 20-Jährige, „besonders das Planen von Veranstaltungen gefällt mir.“ In diesem Aufgabenfeld hat NMT eine Menge zu bieten. Aber auch die Beratung von Urlaubern und Nordenhamer-Besuchern, die Vermittlung von Unterkünften, der Messeaufbau, der Kartenvorverkauf für Kulturereignisse, der Fahrradverleih und vieles mehr gehören zu ihrem abwechslungsreichen Job-Spektrum.

Spezialauftrag

Nebenbei hat sie einen Spezialauftrag übernommen und recherchiert auf Wunsch der Gleichstellungsbeauftragten Karin Windheim-Czichon die Geschichte der Schweewarder Künstlerin Emy Rogge (1866-1959). Dahinter steckt die Idee, dass die Stadt Nordenham sich als „Frauenort“ bei einem Projekt des niedersächsischen Sozialministeriums ins Spiel bringen möchte.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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