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Aktualisiert vor 25 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Pokale für erfolgreiche Züchter

16.10.2018

Beren „Da lachen ja die Hühner!“ Diese Redewendung konnte am vergangenen Wochenende in der Comenius Schule durchaus wörtlich genommen werden. Schon die Teilnehmer der Eröffnungsveranstaltung der 66. Stedinger Rassegeflügelschau durften miterleben, wie ansteckend so ein „lachendes Huhn“ wirkt. Noch vor dem ersten Blick in den Ausstellungsraum sorgte ein Ayam Ketwa Hahn mit seinem ungewöhnlichen Ruf für allerbeste Laune bei den Gästen. Diese im Verein neue Rasse war nur eines von vielen Beispielen für die Vielfalt, die die Rassegeflügelzüchter auszeichnet.

Den vier industriellen Geflügelhaltungskonzernen stehen 180 000 Mitglieder gegenüber, die sich im Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) für den Erhalt der über 200 Rassen, Farbschläge und des dazugehörigen Erbguts mit seinen spezifischen Leistungseigenschaften engagieren. Das in der industriellen Landwirtschaft überwiegend zum Einsatz kommende Hybridhuhn eigne sich oft nicht einmal zur Weiterzucht, hieß es in der Ansprache von Sven Wiesner.

In 95 Prozent aller indus-triell erzeugten Tiere konnten Antibiotikarückstände nachgewiesen werden. In manchen Fällen sogar bis zu acht verschiedene Wirkstoffe, verdeutlichte der Vorsitzende des Stedinger Rassegeflügelvereins die Gefahr der Bildung von multiresistenten Keimen. Durch dieses Wachstumsdoping verzehnfachen die frisch geschlüpften Küken ihr Gewicht in nur 14 Tagen auf 400 Gramm und sind nach 30 Tagen mit 1,5 Kilogramm schlachtreif.

Ganz anders in der Rassegeflügelzucht, die sich neben der Arterhaltung durch kleine Bestände, artgerechte Haltung und die äußerst seltene Verabreichung von Antibiotika auszeichnet. Der Vorsitzende des Landesverbands, Lars Steenken (Berne), plädierte dafür, dass unbedingt nach einem Weg gesucht werden muss, der Unterschiede zwischen Wirtschaftsgeflügel- und Rassegeflügelzüchtern macht.

„Wer Hühner hat, wirft nicht so viel Lebensmittel weg“, wies Jutta Behrens, die genau wie Schirmherr und Bürgermeister Hartmut Schierenstedt zu den vielen Gästen der Eröffnungsveranstaltung gehörte, auf die Nachhaltigkeit dieses Hobbys hin. Ein dickes Lob gab es von der Zuchtobfrau des Kreisverbands für die ruhigen entspannten Tiere in den Käfigen. Das sei nicht überall so, so ihre Erfahrung.

Wie es mittlerweile Tradition ist, wurden nicht nur die besten Züchter der Ausstellung gekürt, sondern auch die Gelegenheit genutzt, einigen langjährigen Mitgliedern für ihre Treue zu danken.

Gleich doppelte Glückwünsche gab es für Gerhold Meyer, der seine 55-jährige Mitgliedschaft und vor kurzem seinen 80. Geburtstag feiern konnte. Monika Brumund, Gerold Meyer, Lars Steenken und Edeltraut Wyludda traten vor 30 Jahren in den Verein ein und Heinz Meyer vor zwei Jahrzehnten.

Sehr erfolgreich waren Eliina und Moritz Wiesner auf Tuzo. Die Geschwister, die als Zuchtgemeinschaft zu den sechs jugendlichen Teilnehmern der insgesamt 25 Aussteller gehörten, durften sich über das Stedinger Band, den 3. Leistungspreis, den Dieter-Gottschenkies-Gedächtnis-Pokal, den Pokal für das beste Tier der Jugendgruppe und den Jugend-Ehrenpreis des Kreisverbandes freuen.

Der Wanderpokal für das beste Tier der Schau, in diesem Jahr auf Wassergeflügel, ging an Sarah und Torsten Bruns auf Sachsenenten. Den Rolf-Ahrens-Gedächtnis-Pokal bekam die Zuchtgemeinschaft Rainer, Lasse und Sven Wiesner (Ko Shamo) und den „Schräge-Vogel-Pokal“ erhielt Burkhard Bitzer (Strasser).

Lars Steenken wurde auf Wiener Weißschilder mit dem Taubenzuchtpokal und dem Helmut-Brumund-Gedächtnis-Pokal ausgezeichnet. Für Sarah und Torsten Bruns und Lars Steenken gab es außerdem den 1. und 2. Leistungspreis.

Rainer, Lasse und Sven Wiesner errangen vor Monika Brumund (Feldtauben) und Jana Kautzenbach (Zwerg-Strupphühner) den 1. Zuchtpreis.

Ehrenpreise des Landesverbands bekamen Rainer, Lasse und Sven Wiesner (Shamo) Burkhard Bitzer (Strasser) sowie Sarah und Torsten Bruns auf Sachsenenten und Sulmtaler.

Ein Ehrenpreis des Kreisverbandes ging an Rainer, Lasse und Sven Wiesner (Ko Shamo), Jörg Westphal (Krickente), Nils Becker (Harlekinwachtel), Lars Steenken (Wiener Weißschilder) und Jana Kautzenbach (Strupphühner).

Das Stedinger Band für Hühner, Zwerge, Tauben oder Wasser - und Ziergeflügel erhielten Rainer, Lasse und Sven Wiesner, Jana Kautzenbach, Lars Steenken , Jana Kautzenbach sowie Sarah und Torsten Bruns.

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