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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Fassmer-Werft: Glücksmünze vom Minister

15.08.2017

Berne /Brake Ein guter Tag für die südliche Wesermarsch und die Bundespolizei: Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat am Montagnachmittag ein neues Einsatzschiff auf der Fassmer-Werft in Berne auf Kiel gelegt. Zwei weitere Schiffe gehören außerdem zum Gesamtauftragsvolumen, das laut Werft-Geschäftsführer Harald Fassmer damit „der bisher größte Auftrag in der Firmengeschichte“ des seit 1850 existierenden Familienunternehmens ist.

Der Minister sprach von einer „besonderen Kiellegung“, denn zuletzt seien vor 13 Jahren neue Einsatzschiffe in Dienst gestellt worden. Deshalb freue er sich besonders, „Geburtshelfer“ zu sein.

Drei neue Schiffe

Drei neue Schiffe baut die Fassmer-Werft für die Bundespolizei. Sie werden Ende 2018 beziehungsweise Anfang 2019 ausgeliefert.

Rund 86 Meter lang und knapp 14 Meter breit sind die Einsatzschiffe, die neuesten technischen und einsatztaktischen Anforderungen genügen. Zusammen kosten sie rund 180 Millionen Euro.

Wie beim Schiffbau üblich, werden die Namen für die drei neuen Schiffe jeweils erst bei deren Taufen bekannt gegeben, bat der Bundesinnenminister um etwas Geduld.

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Die jetzt in der südlichen Wesermarsch entstehenden Neubauten würden „technisch und einsatztaktisch einen Quantensprung“ darstellen, ergänzte Dr. Dieter Romann, Präsident des Bundespolizeipräsidiums mit Sitz in Potsdam. Als Beispiel nannte er den Hubschrauberlandeplatz, den derzeit kein anderes deutsches Behördenschiff haben würde.

Harald Fassmer wiederum dankte für den Auftrag, der Arbeitsplätze auf der Werft und bei den Zulieferbetrieben sichere. Die neuen Schiffe würden auch bei den Emissionen Maßstäbe setzen aufgrund einer modernen Abgasnachbehandlung. „Und das ganz ohne Schummel-Software“, betonte Fassmer mit einem Schmunzeln.

Die Bundespolizei ist also erstmal gut ausgestattet. Und die zuständigen Beamten vor Ort? Voll einsatzfähig ist, war und wird auch weiterhin die Wasserschutzpolizei Brake sein. Das betont der Leiter des hiesigen Kommissariats, Uwe Hadeler, auf NWZ-Nachfrage. Zu Beginn der Ferienzeit war ein Einsatzboot ausgefallen. Deshalb musste die geplante Ferienpass-Aktion kurzfristig abgesagt werden. Anfangs wurde befürchtet, dass das Boot für längere Zeit ausfallen würde. Das hat sich nicht bewahrheitet. „Es handelte sich lediglich um eine ganz normale Verschleißreparatur“, erklärt Hadeler. „Das Boot war nach wenigen Tagen wieder zurück.“

In solchen Fällen weiche man eben auf andere Boote aus, erklärt der Kommissariatsleiter. Die Einsatzfähigkeit sei also in keinem Fall in Frage gestellt.


Ein Video sehen Sie unter   www.nwzonline.de/videos 
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Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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