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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Verkehr: Deichstraße: Landkreis kontert Kritik aus Berne

09.10.2020

Berne /Brake Der Landkreis Wesermarsch reagiert auf die Kritik in Sachen verbotener LKW-Verkehr, Geschwindigkeitsüberschreitungen und fehlende Schülerbeförderung während der jüngsten Baustellensperrung auf der Deichstraße von Seiten der Deichstraßen-Anwohner und Bernes Bürgermeister Hartmut Schierenstedt.

Volles Verständnis hat der Landkreis Wesermarsch demnach für den geäußerten Unmut der betroffenen Anwohner der Deichstraße (K 217), die sich über solche LKW-Fahrer ärgern, die die Sperrung in der jüngsten Baustellenphase ignoriert haben. Die Verkehrsbehörde hatte hier ein Durchfahrt-Verboten-Schild aufgestellt und mit einer Bake die Straße abgesperrt, sodass im Grundsatz nur noch Anliegerverkehr möglich warDass offenkundig manche LKW-Fahrer diese Sperrung ignorierten und sogar die Absperrbake einfach an die Seite stellten, war weder im Vorfeld absehbar noch verkehrsrechtlich zu regeln. „Die beiden Anzeigen von Anliegern der Deichstraße wurden direkt an die Polizei übermittelt, die umgehend vermehrt Kontrollen durchgeführt hat“, teilt der Landkreis mit.

Nun ist die Sanierung der Deichstraße abgeschlossen und damit wieder für den Verkehr geöffnet. Somit ist es auch wieder möglich, diesen durch den Landkreis und die Polizei per Geschwindigkeitsmessung zu überwachen und entsprechende Verstöße zu ahnden.Grundsätzlich hätten aber „die in den vergangenen Jahren durchgeführten Verkehrs- und Geschwindigkeitsmessungen im Bereich der Deichstraße die aufseiten der Anlieger vermuteten Verstöße nicht bestätigt“. Auch sei im Zufahrtsbereich die Last- und Geschwindigkeitsbeschränkung ausgeschildert, ebenso gebe es Piktogramme an den Vorwegweisern, „so dass die Beschilderung bereits optimiert wurde“. Der Landkreis rechnet mit einer dauerhaften Reduktion der Verkehrszahlen im Bereich der Kreisstraße mit der Fertigstellung des zweiten Teilabschnitts der B 212 neu.

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„Kein Verständnis hat der Landkreis Wesermarsch aber für die Aussagen des Bürgermeisters der Gemeinde Berne“, heißt es weiter. Dieser hatte sich, wie von unserer Redaktion berichtet, in einer Ratssitzung dahingehend geäußert, dass keine Kommunikation mit dem zuständigen Fachdienst des Landkreises stattfindet. Hierzu stellt der Landkreis klar, dass auch die Gemeinde Berne vom Straßenverkehrsamt über sämtliche Straßenbaumaßnahmen in Kenntnis gesetzt werde. „Darüber hinaus wurde während der gesamten Sanierung keinerlei Anfrage seitens der Gemeinde Berne an die Verkehrsbehörde gestellt.“

Zum Vorwurf der fehlenden Kommunikation in der Bauphase zur Schülerbeförderung teilt der Landkreis Wesermarsch mit, dass das Schulamt Informationen über eine Voll- oder Teilsperrung von Straßen erhält und daraufhin überprüft, welche Bushaltestellen oder sonstigen Haltepunkte betroffen sind. Wann das Schulamt tätig werden kann, ist wiederum vom Zeitpunkt der Bekanntgabe abhängig. Anhand der Daten kann festgestellt werden, welche Schülerinnen und Schüler an diesen Orten in Beförderungsfahrzeuge einsteigen. Das Schulamt informiert dann die jeweiligen Schulen und Verkehrsunternehmen informiert, so dass betroffene Schüler und Fahrgäste direkt und per Aushang an den Haltestellen informiert werden., sodass diese die Nachricht zu den Änderungen im Beförderungsverkehr an ihre betroffenen Schülerinnen und Schüler weitergeben. „Da die Gemeinde Berne darüber hinaus gehenden Informationsbedarf hatte, stellt sich die Frage, wieso es keinerlei Rückfragen beim Landkreis gegeben hat.“ Der Landkreis Wesermarsch betont in diesem Zusammenhang, dass eine Kommunikation mit der Verkehrsbehörde oder dem Schulamt jederzeit möglich ist und konkrete Anfragen der Städte und Gemeinden zeitnah beantwortet werden.

Die Verkehrsunternehmen erhalten die Information über eine Voll- oder Teilsperrung von Straßen zeitgleich mit dem Schulamt durch das Straßenverkehrsamt. Daraufhin werden Fahrgastinformationen an den Abfahrttafeln der betroffenen Haltestellenstellen angebracht. Bei größeren Auswirkungen auf der gesamten Linie werden entsprechende Infos auch an den Abfahrttafeln der anderen Haltestellen der Linie angebracht. Alle Fahrgäste werden außerdem durch Aushänge in den Bussen, die auf den entsprechenden Linien eingesetzt werden, informiert. Die Verkehrsunternehmen geben die Meldung auch an den VBN weiter, damit die entsprechenden Fahrplanänderungen im Online-Fahrplan und der Fahrplaner-App hinterlegt sind.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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