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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

So geht Landwirtschaft heute

09.07.2019

Berne /Elsfleth Regionale Produkte schlemmen, hinter die Kulissen schauen, um mitzuerleben, wie Milch und Fleisch erzeugt werden, oder mit den Tieren der Betriebe auf Tuchfühlung gehen: Das kam bei den Besuchern bestens an. Sie waren der Einladung am vergangenen Sonntag zu „Frühstück sucht Gast“ gerne gefolgt. Je zwei Landwirtsfamilien in Elsfleth und Berne öffneten hierfür ihre Höfe und deckten die Tische.

Erstmals nahm Familie Schmidt aus Bettingbühren an der Aktion teil. 30 zufriedene Gäste ließen sich frisches Brot, Obst und Gemüse, Eierspeisen und Leckeres aus Milch schmecken, das Heike Schmidt und ihre Helferinnen in einer der offenen Scheunen zu einem opulenten Büfett arrangiert hatten.

Während für ihren kleinen Bruder Willi der Quark zu den Höhepunkten gehörte, hoffte Frieda darauf, beim Hofrundgang irgendwo ein Pferd zu entdecken. „Mir gefällt am besten, dass ich an diesem Sonntag kein Frühstück machen muss“, gestand Vater Carsten Bluhm augenzwinkernd. „Wie früher. So gemütlich“, wurde am Nachbartisch vom urigen Ambiente und der entspannten Atmosphäre geschwärmt. Noch einen Tisch weiter genoss Margarete aus Bremen-St. Magnus das Frühstück. Sie sei „schwer begeistert“ von der Aktion. Für gute Milch fahre sie immer bis ins Umland, denn sie sehe gerne Kühe auf den Weiden. Ganz gespannt sei sie auf die Hofführung und die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Auf die Einblicke in das Leben der modernen Landwirtschaft war man auch bei Stefan und Alexandra Schwarting gespannt. Während die Gastgeber alle Hände voll zu tun hatten, freute sich ihr Nachwuchs dagegen auf die vielen Besucherkinder, mit denen auf dem Hof getobt werden konnte.

Weitaus mehr Anmeldungen als Platz hatte es dort gegeben. „Wir haben das Ganze auf 40 Teilnehmer beschränkt. Schließlich müssen für all die Frühstücksgäste auch Sitzmöglichkeiten vorhanden sein“, erklärte Stefan Schwarting, der in diesem Punkt auf die Unterstützung der Nachbarschaft zählen konnte, die bereitwillig ihre Gartenmöbel zur Verfügung stellten.

So etwas neben dem normalen Sieben-Tage-Betrieb zu leisten, sei wirklich bewundernswert, lobte eine Delmenhorster Besucherin, die großen Wert auf in der Region erzeugte Lebensmittel legt. Nussbrot, Franzbrötchen oder Haferschwarzbrot – natürlich alles selbstgebacken – Käsespezialitäten von Haferkamps Hofkäserei, Rührei, Obst, Gemüsestreifen oder die Milchprodukte von der Ammerländer Molkerei, für die die „Mädels“ in Schwartings Ställen produzieren – einfach alles super lecker, schwärmte sie.

Gespannt auf die Hofführung war man auch in Elsfleth. Dort luden Inge Hayen und ihr Sohn Niels zum Frühstück in den ehemaligen Stall ein, in dem bis 1987 noch das Vieh stand. Ganz erstaunt über den großen Einzugsbereich, aus dem die 30 Gäste angereist kamen, waren die Gastgeber, die mit vielen Zahlen und Fakten von der 300-jährigen Geschichte des Familienbetriebs erzählten, der sich auf Milchviehhaltung spezialisiert hat.

Jede Menge Milchvieh, genauer gesagt 130 Tiere, gab es auch in Fuchsberg zu sehen. Auch hier wurde erst einmal im Melkhus von Imke Harms lecker mit regionalen Produkten gefrühstückt, bevor Renke Harms die 40 Gäste über den Hof führte. Viele der Besucher, so wie Anke Paetsch, waren nicht zum ersten Mal dort. Von der Oldenburgerin wurde das Frühstück für ein Familientreffen genutzt. Dass sie bei diesem Besuch viele Fragen stellen konnten, war eine Möglichkeit, die gerne genutzt wurde.

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