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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Neue Aufgaben in Sichtweite

25.10.2019

Berne „Wir sind komplett im Plan. Nächste Woche kann hier asphaltiert werden.“ Polier Günter Schmidt steht mit Messstangen am Deichfuß in Berne-Ohrt. In Höhe der Westergate stehen die Erdarbeiten vor dem Abschluss. „Die nächste Sturmflutsaison kann kommen. Hier ist alles sicher“, sagt Günter Schmidt am Donnerstagnachmittag im Gespräch mit der NWZ.

Und genau diese Einschätzung teilt auch Cord Hartjen, Vorsteher des I. Oldenburgischen Deichbandes, der am Donnerstag die Deichhauptschau leitete. „Es war ein sehr guter Sommer für den Deichbau. Der Deich ist trotz des relativ trockenen Sommers wieder grün. Wir sind auf unseren Baustellen gut vorangekommen“, betont Cord Hartjen im NWZ-Gespräch. Die im Jahr 2016 begonnenen Arbeiten wurden im 4. Baujahr mit diesen Leistungen zwischen Ohrt und Ranzenbüttel fortgeführt:
Die Profilierung und Befestigung der sogenannten
Y-Trift,
die Herstellung des Deichverteidigungsabschnittes mit Wendehammer im Bereich des nördlichen Flügeldeiches und die Herstellung des Deichunterhaltungsweges in diesem Bereich,
 die Arbeiten auf dem „Ruschsand“ mit der nahezu vollständigen Abdeckung des Sommerdeiches.

Der I. Deichband

Das Gebiet des I. Oldenburgischen Deichbandes umfasst alle im Schutze der Hauptdeiche gelegenen Grundstücke mit einer Höhenlage bis 6 m über Normalnull, die ohne schützende Deiche bei Sturmfluten schnell überflutet wären. Bodenerhebungen innerhalb des Verbandsgebietes, auch höher als 6 m über NN (Insellage), gehören auch dazu. Die Grenzen des Verbandsgebietes hat die Bezirksregierung per Verordnung festgesetzt und rechnet zum deichgeschützten Gebiet des I. Oldenburgischen Deichbandes die Gemeinden Berne, Lemwerder, Hude, Hatten, Ganderkesee, Wardenburg sowie die Städte Delmenhorst und Oldenburg (zum Teil). Damit reicht der zu schützende Deich vom Hemmelsbäker Kanal bis zum Ende des Sanddeiches in Hasbergen.

„Beim Deichbau ist man nie fertig. Der Weltklimarat geht davon aus, dass der Meeresspiegel in den kommenden 100 Jahren um 60 bis 110 Zentimeter steigen wird. Wir planen seit 2007 mit einem Anstieg von 50 Zentimetern“, sagt Kai Wienken, Leiter Planung und Bau beim NLWKN. Neue Aufgaben sind damit also bereits in Sichtweite.


Bildergalerie unter   www.nwzzonline.de/fotos-wesermarsch 
Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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