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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Darmgesundheit nicht unterschätzen

16.02.2019

Berne /Lemwerder „Gesundheit aus dem Darm“ – über dieses Thema berichtete die Physiotherapeutin Inse Böning aus Oldenbrok beim Landfrauenverein Berne/Stedingen.

Die Bedeutung des Darms für den menschlichen Körper werde oft unterschätzt, erzählte sie. In ihm befände sich eine Mischung aus Bakterien, Pilzen und Viren, die er für die Verdauung benötige. Unser Gehirn funktioniere nur, wenn es dem Darm gut gehe, denn das Serotonin (Glückshormon) werde im Darm hergestellt und schon beim Hochziehen der Mundwinkel produziert. Auch der Krebsschutz finde dort statt, da das Immunsystem im Darm sitzt.

Wenn wir uns falsch ernährt haben, dann macht uns der Darm darauf mit Blähungen, Bauchkneifen, Völlegefühl, Magenschmerzen, Sodbrennen und Mundgeruch aufmerksam, erklärte Inse Böning. Mit Signalen wie Verstopfung, Durchfall und Blähungen würden wir über unseren gesundheitsschädlichen Umgang informiert. Einige Medikamenteneinnahmen ließen sich durch eine gute Ernährung vermeiden.

Die Ernährung der Menschen habe sich völlig verändert durch den weltweiten Import unbekannter Nahrungsmittel, bisher nie gekannte Herstellungsverfahren, durch Lebensmittelzusätze, Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine aus dem Labor), Fastfood und Fertiggerichte.

Glutamate zum Beispiel seien Geschmacksverstärker, die in unzähligen Fertignahrungsmitteln, in allen Tütensuppen und Würzmitteln enthalten seien und für das besonders würzige Aroma sorgten. Außerdem erzeugten sie künstlich Appetit – es werde in der Folge weit über das Sättigungsgefühl hinaus gegessen.

Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Glutamat seien vielen nicht bekannt, so Böning. Dazu zählen beispielsweise Magenschmerzen, Bluthochdruck, Herzklopfen, verringerte Konzentration und Lernfähigkeit, Schädigung der Netzhaut oder das Bewirken eines epileptischen Anfalls bei Allergikern.

Einen guten Tipp gab es am Schluss des Vortrags: Äpfel sind mit ihren Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen sehr gesund. Besonders wertvoll sind die Polyphenole in der Apfelschale, weil diese geschädigte Darmzellen reparieren. Am besten solle man alte Sorten kaufen – in neuen Züchtungen fehlen die Polyphenole.

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