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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Ortsumgehung wird erst später fertig

27.06.2018

Berne /Motzen Es ist das Bauwerk mit der Nummer 9 der Bundesstraße 212 neu, das der zuständigen Straßenbaubehörde Probleme macht. Probleme, die wahrscheinlich dazu führen werden, dass der nächste Bauabschnitt der neuen Bundesstraße nicht wie geplant Ende des Jahres für den Verkehr freigegeben werden kann, sondern erst im Frühjahr 2019.

Fragen zur Statik

Im Gespräch mit der Nordwest-Zeitung erläuterte Frank Zielesny, stellvertretender Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Oldenburg, was los ist: „Es gibt Probleme bei der Pfeilergründung für die Brücke über den Motzener Kanal. Wir haben es dort mit sehr schwierigen Untergrundverhältnissen zu tun. Schwieriger als laut Bodengutachten zu erwarten war.“ Gleich mehrere Gutachter würden sich nun derzeit mit dem geplanten Bauwerk beschäftigen und seien uneins darüber, ob die Statik gegeben sei oder nicht. Zielesny: „Die Baufirma wird natürlich ohne gültige Statik nicht bauen. Wir sind immer noch darum bemüht, den zeitlichen Verzug aufzufangen und pünktlich fertig zu werden, aber tendenziell wird das schwierig.“

Voraussichtlich im Frühjahr 2019 könne der nächste Bauabschnitt der B 212 neu dann freigegeben werden.

Sehnsucht der Berner

„Das Problem bei der Gründung der Brücke kriegen wir in den Griff. Wir sind da Herr der Lage und haben die Möglichkeiten und Mittel, das zu lösen. Es dauert aber etwas länger als geplant, allein schon, weil zusätzliche geotechnische Untersuchungen und statische Berechnungen gemacht werden müssen“, erläuterte Frank Zielesny weiter: „Im Moment laufen viele Gespräche. Aber dann sind wir auf der sicheren Seite.“

Vor allem die Berner Bürger warten sehnsüchtig auf den Tag, an dem der nächste Abschnitt der Bundesstraße 212 neu von Ranzenbüttel bis zur Motzener Straße befahrbar ist. Denn dann rollt vor allem der Schwerlastverkehr endlich über die Ortsumgehung und nicht mehr durch die Lange Straße in Berne. Auch kann erst dann die Planung für den Ausbau und die Sanierung der Ortsdurchfahrt weiter vorangetrieben werden.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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