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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Tierisch was los in der Schule

22.10.2019

Berne Einmal im Jahr ist in der Comenius-Schule im wahrsten Sinne des Wortes tierisch etwas los. Der Stedinger Rassegeflügelzuchtverein hatte am Wochenende zu seiner 67. Ausstellung eingeladen. Knapp 200 Tiere gab es in und neben der Pausenhalle zu bestaunen.

Nicht alltägliche Hühnerrassen wie Antwerper Bartzwerge, Ko Shamo, Apenzeller Spitzhauben, Sulmtaler, Zwerg-Paduaner oder Satsumadori gab es neben vielem anderen genauso zu bestaunen wie bunte Loris, Wachteln, Tauben, Enten und Gänse. Ganz besonders freundlich begrüßt wurden die Gäste vom Lachenden Hans, einem Hahn, der seinem Namen alle Ehre machte.

„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft!“ Das ist die Devise des Stedinger Rassegeflügelzüchtervereins. Seit Heinke Steenken am 10. Februar 1988 die Jugendgruppe gründete, versteht man es im Verein erfolgreich, schon die Jüngsten für dieses Hobby zu begeistern. Die zweijährige Rieke ist das jüngste Mitglied des Vereins. Mit Zwerg Welsumern soll im kommenden Jahr der Grundstein für die Zucht gelegt werden. Tina Brünjes, die zur Ausstellungsleitung gehört, wird das kleine Mädchen bei ihrem Vorhaben tatkräftig unterstützen.

Einfach einmal gucken, was andere Zuchtvereine machen, wollten Ewald Böseler und Ingrid Schröder. Das Paar aus Oldenburg züchtet Sittiche, Wachteln und Tauben. Bei Kaffee, Kuchen, selbstgekochter Hühnersuppe oder Wurst vom Grill ließ es sich herrlich fachsimpeln.

Zucht und Haltung von Geflügel haben in Europa eine lange Tradition, hieß es bei der Eröffnung am Freitagabend in der Ansprache von Schirmherr und Bürgermeister Hartmut Schierenstedt.

Der Verein habe wieder großartige Arbeit geleistet, lobte die SPD-Landtagsabgeordnete Karin Logemann. Der Vorsitzende des Landesverbands Weser-Ems, Lars Steenken, berichtete über einen Antrag, in dem gefordert wird, die Rassegeflügelzucht mit entsprechenden Fördergeldern als immaterielles Kulturgut anzuerkennen.

Leicht hatten es die Bewertungsrichter Heinz de Vries, Karl Fischer und Hans-Jürgen Paul nicht. Insgesamt 195 Tiere galt es zu beurteilen. Die Sulmtaler von Torsten und Sarah Bruns wurden nicht nur als beste Tiere der Schau gekürt, sondern auch mit dem Dieter-Gottschenkies-Gedächtnis-Pokal und dem ersten Leistungspreis ausgezeichnet. Für die Sachsenenten gab es das Stedinger Band und einen Ehrenpreis des Landesverbands. Ihre Zwergenten wurden genau wie die Kappsäger von Jörg Westphal, die Ko Shamo von Lasse und Sven Wiesner und die Sho Racer von Burkhard Bitzer mit einem Ehrenpreis des Kreisverbands ausgezeichnet.

Das Stedinger Band in der Sparte Jugend erhielt Nino Kraft (Bantam), in der Sparte Hühner die Zuchtgemeinschaft Lasse und Sven Wiesner (Satsomadori), in der Sparte Zwerge Jens Zimmermann (Deutsche Zwerg Wyandotten) und in der Sparte Tauben Lasse und Sven Wiesner (Eistauben).

Der Taubenzuchtpokal ging genau wie der Helmut-Brumund-Gedächtnispokal an Lars Steenken (Wiener Weißschilder). Für seine Zwerg Wyandotten wurde Jens Zimmermann mit dem Rolf-Ahrens-Gedächtnispokal ausgezeichnet. Zum dritten Mal in Folge ging der Pokal für das beste Tier der Jugendgruppe an Eliina und Moritz Wiesner (Smaragdenten).

Die zweiten und dritten Leistungspreise errangen Lars Steenken (Wiener Weißschlider) und Gerold Meyer (Altrömische Tümmler). Den ersten Zuchtpreis erhielten Sven und Lasse Wiesner (Steinbacher Kampfgänse) vor Jens Zimmermann (Deutsche Zwerg Wyandotten) und Eliina und Moritz Wiesner (Smaragdenten).

Gleich zwei Ehrenpreise des Landesverbands erhielten Sven und Lasse Wiesner. Für ihre Steinbacher Kampfgänse und ihre Ko Schamo wurden sie ausgezeichnet. Burkhard Bitzer erhielt diesen Ehrenpreis auf Strasser.

Eine silberne Bundesnadel für besonderes Engagement gab es für Tina Brünjes und Lasse Wiesner. Eine goldene Ehrennadel vom Landesverband erhielten Monika Brumnund und Gerold Meyer. Edeltraut Wyludda wurde in Abwesenheit mit der goldenen Bundesnadel ausgezeichnet.

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