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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wohltätigkeit: Scheck statt Lebensmittelspende

06.05.2020

Berne „Kauf ein Teil mehr“: So heißt eine der Aktionen, mit denen der Damen-Lions-Club Brake „Mimi Leverkus“ die Lebensmittelausgabe Radieschen in Berne seit langem unterstützt. Dazu stehen die Damen regelmäßig vor Supermärkten, um gespendete haltbare Lebensmittel entgegen zu nehmen. Das, was die Kunden ihnen nach dem Einkauf in den Wagen legen, landet anschließend in den Regalen der Tafel.

„Doch so etwas geht im Moment nicht. Trotzdem wollen wir weiter helfen“, sagen Eleonore Gollenstede und Karin Logemann als Vertreterinnen des Braker Lions-Clubs. Sie haben der Berner Hilfseinrichtung dieses Mal 500 Euro und ein Päckchen mit Nahrungsmitteln überbracht. Und das ist absolut willkommen, denn die Lebensmittelspenden sind aufgrund der aktuellen Lage zurückgegangen.

Vor Ostern hat ein vierköpfiges Radieschen-Team Tüten gepackt und – soweit möglich – die Kunden in Elsfleth und Berne angefahren. In Lemwerder gab es rund um Andreas Jabs in der Begegnungsstätte eine eigene Hilfsaktion. „Ältere Frauen mit Minirente schämen sich oft, die Hilfe anzunehmen. Sie mögen sich nicht melden“, berichtet Birgit Wilgers, die zum ehrenamtlichen Team gehört.

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Seit dem 23. April ist die Lebensmittelausgabe der Johanniter wieder donnerstags geöffnet. In die Räume hinein darf allerdings noch niemand. Stattdessen findet die Ausgabe unter Einhaltung aller Vorschriften an der Tür statt, erklärt Ortsverbandsleiter Diether Liedtke. Damit sich keine langen Schlangen bilden, wird schon seit langem mit zugewiesenen Uhrzeiten gearbeitet. Und die sind immer unterschiedlich, damit jeder einmal der Erste ist.

Wann mit dem Einlass zunächst nur weniger Menschen in die Räumlichkeiten begonnen werden kann, ist ungewiss.

Was angesichts der Kontaktbeschränkungen sehr vermisst wird, sind die Gruppenangebote, hat Diether Liedtke festgestellt. Dazu zählt beispielsweise die Demenzgruppe. Kein Verständnis hat er hingegen für großzügige Rechte, die offenbar dem Profi-Fußball gewährt werden sollen – während überall das Vereinsleben zum Erliegen gekommen ist Die mehr als 20 000 Corona-Tests für die Spieler und alle drum herum finden auch Eleonore Gollen-stede und Karin Logemann unsozial. Das seien Testkapazitäten, die in der Pflege, in Krankenhäusern und auf vielen anderen Gebieten wesentlich dringender gebraucht würden.

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