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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Zwei Mögliche Flächen In Berne: Windparks theoretisch umsetzbar

20.11.2019

Berne Energiewende auf der einen Seite, Flaute in der Windenergiesparte auf der anderen. Was paradox klingt, trifft den Nordwesten derzeit hart. Nicht nur Windenergieanlagenbauer Enercon ist in der Krise. Andere Hersteller gibt es schon gar nicht mehr – darunter den Rotorblatthersteller Carbon Rotec in Lemwerder. Dabei wird die Windenergie benötigt, sollen die Klimaziele der Bundesregierung erreicht werden. Umgesetzt werden müssen die Pläne allerdings vor Ort in den Kommunen.

Die Gemeinde Berne hat daher eine Standortpotenzialstudie für Windparks in der Gemeinde Berne in Auftrag gegeben. Der Rat hatte die Fortsetzung der erstmals 2013 beauftragten Untersuchung im Herbst 2018 beschlossen. Das Ergebnis: Im Südosten der Gemeinde zwischen Hekeln und Hiddigwardermoor sowie im Westen zwischen Bäke und Wittemoor westlich der vorhandenen Windparkfläche Neuenhuntorfermoor könnten weitere Windparks ausgewiesen werden. Die erste Fläche ist rund 145 Hektar groß, die zweite rund 27 Hektar.

Ermittelt wurden diese Flächen nach dem Ausschlussprinzip. Alle Flächen, die aufgrund bestehender Nutzungen, höherrangiger Planung oder bestehender Vorschriften (harte Kriterien) für Windkraft tabu sind, blieben außen vor. Ebenfalls von der Berner Ratspolitik festgelegte Flächen, die Windenergie ausschließen, wurden negativ bewertet (weiche Kriterien). Unter anderem wurde bei den Kriterien der Abstand zur Wohnbebauung (400 Meter) erhöht, bei Siedlungsbereichen auf 900 Meter, bei Wohngebäuden im Außenbereich auf 700 Meter. Weitere Ausschlusskriterien waren etwa Weißstorchhorste (1000 Meter) und Seeadlerhorste (3000 Meter). Untersuchung von Brut- und Rastvögeln sind bisher noch nicht erfolgt.

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Sollte der Rat die Standortpotenzialstudie so beschließen, bedeutet das noch nicht, dass auf den Flächen auch tatsächlich Windenergieanlagen gebaut werden. Zunächst müsste der Flächennutzungsplan entsprechend geändert werden. Die Gebiete sind vor allem aber auch dazu geeignet, den Ausschluss von Windenergieanlagen außerhalb dieser Potenzialflächen zu begründen.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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