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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Hegering: Beschränkungen durch ökologisches Jagdrecht befürchtet

06.03.2013

Iggewarden „Wir können es nicht zulassen, dass wir nur noch die Prädatoren-Bekämpfung für die Grünen leisten. Dafür wollen wir auch eine Gegenleistung“, sagte Uwe Diekmann. Er und auch viele andere Butjadinger Jäger befürchten, dass es unter der neuen rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen zu erheblichen Einschränkungen der Jagd in Butjadingen kommen könnte. Das wurde während der Jahreshauptversammlung des Hegerings Butenland am Montagabend im Restaurant Hof Iggewarden deutlich.

Uwe Diekmann begründete seine Befürchtungen unter anderem mit einer Aussage des neuen Niedersächsischen Landwirtschaftsministers Christian Meyer (Grüne). Er hatte bei einem Besuch bei Jägern im Landkreis Celle die Frage aufgeworfen, „in welchen Vogel- und Naturschutzgebieten wir die Jagd noch brauchen“ (die NWZ  berichtete).

Agieren statt reagieren

Jäger Uwe Diekmann wies darauf hin, dass das Butjadinger Gemeindegebiet reichlich mit Vogel-und Naturschutzgebieten bestückt ist. In Anwesenheit von Bernhard Martens, Vorsitzender der Jägerschaft des Kreises Wesermarsch, fordert Uwe Diekmann die Landesjägerschaft auf, Flagge zu zeigen und zu agieren und nicht erst abzuwarten, bis sie reagieren müsse. „Sonst ist es mit der Jagd in Butjadingen bald zappenduster“, so Uwe Diekmann.

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Auch Lenert Cornelius, Naturschutzobmann des Hegerings Butenland, blickt skeptisch nach Hannover. Weil fast ganz Butjadingen ein Schutzgebiet sei, könnte die Halbinsel von den ökologischen Jagdvorstellungen des neuen Landwirtschaftsministers besonders betroffen sein.

Dass ein ökologisches Jagdgesetz Neuerungen enthalten werde, die für die Jäger undenkbar sein werden, wollte auch Bernhard Martens nicht in Abrede stellen. Der Kreisvorsitzende appellierte an die Jäger, weiterhin Gutes zu tun und auch darüber zu sprechen, also Werbung in eigener Sache zu betreiben.

Bernhard Martens verwies zudem auf einem Runderlass aus dem vergangenen Jahr, in dem die Jagd in Schutzgebieten klar geregelt sei und der bis Ende 2017 Rechtskraft habe. Danach soll bei der Beschränkung der Jagd der Jagdbeirat möglichst frühzeitig von der Jagdbehörde beteiligt werden. Zudem soll die Jagdausübung auf Prädatoren (Beutetiere) und Schalenwild erhalten bleiben.

Berufsjäger berichtet

Dass die Jagd in Schutzgebieten sinnvoll und erforderlich ist, machte in der Hegeringsversammlung Alexander Witt deutlich. Der Berufsjäger aus Barsinghausen steht jetzt in Diensten der Kreisjägerschaft, finanziert vom Landkreis, und ist nunmehr im vierten Jahr im Wiesenvogelschutzprojekt Stollhammerwisch im Einsatz.

Die Bruterfolge bei Kiebitz und Uferschnepfe seien auch ein Verdienst der Jagd, so die Feststellung von Alexander Witt, der mit den Streckenergebnissen insbesondere bei der Fuchsjagd aber nicht zufrieden ist. Mit Strecken von 58 Füchsen könne man nicht einmal den jährlichen Zuwachs an Füchsen abschröpfen.

Alexander Witt wünscht sich eine noch größere Beteiligung auch der benachbarten Reviere des Wiesenvogelschutzgebietes Stollhammerwisch an der Jagd der Prädatoren, damit Fuchs- und Rabenkrähenbestände erreicht werden, man denen man leben könne. Bei 16 Jagdrevieren sollten es schon über 100 erlegte Füchse sein.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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