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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Norddeutsche Seekabelwerke: Beteiligung bei Betriebsratswahl legt zu

14.03.2014

Nordenham „83 Prozent – das ist eine sehr gute Wahlbeteiligung und das sind sechs Prozentpunkte mehr als bei unserer Betriebsratswahl vor vier Jahren“, freut sich Andrea Lukes über die Beteiligung an den Wahlen zum neuen Betriebsrat der Norddeutschen Seekabelwerke (NSW).

Die 52-Jährige aus Großensiel ist am Donnerstag während der konstituierenden Sitzung der neu gewählten elfköpfigen Arbeitnehmervertretung als Vorsitzende bestätigt worden. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden und Nachfolgerin von Carsten Oellrich aus Ellwürden wählte das Gremium Neriman Büsing (27) aus Atens.

Zur Wahl des neuen Betriebsrates waren 574 NSW-Mitarbeiter berechtigt. 476 von ihnen haben an der Wahl teilgenommen. 102 der 574 Mitarbeiter sind Frauen. Von ihnen haben 91 gewählt. Vier der elf gewählten Betriebsratsmitglieder sind Frauen.

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Kein Quotenproblem

„Wir hatten nie ein Quotenproblem“, sagt Andrea Lukes, die seit 30 Jahren Betriebsratsmitglied ist. „Frauen haben bisher auch im NSW-Betriebsrat gute Arbeit geleistet und wollen Verantwortung übernehmen“, ergänzt Neriman Büsing.

Andrea Lukes war im August vergangenen Jahres nach dem Ausscheiden von Franka Helmerichs aus dem Unternehmen erstmals zur Vorsitzenden gewählt worden. Franka Helmerichs war zehn Jahre lang Vorsitzende, An-drea Lukes Stellvertreterin.

Andrea Lukes und die neue Stellvertreterin Neriman Büsing führen die große Beteiligung an der Betriebsratswahl auch auf die relativ große Unruhe zurück, die im Unternehmen herrsche.

Wegen der Unsicherheiten für Investoren von Offshore-Windparks sei die wirtschaftliche Lage angespannt. Ebenso wie die Geschäftsführung setze der Betriebsrat darauf, dass die Bundesregierung die richtigen Weichen stellt, damit Offshore-Investoren aus der Warteschleife herauskommen können und NSW weitere Aufträge zur schlüsselfertigen Installation von Energieseekabeln bekommt.

Daneben habe für Unruhe gesorgt, dass die neue Geschäftsführung alle betrieblichen Prozesse auf den Prüfstand gestellt habe. Davon sei niemand im Werk ausgenommen. Es habe allerdings auch viele veraltete Abläufe gegeben, die jetzt deutlich verbessert worden seien.

„Wir versuchen, die Optimierung mitzugestalten und dafür zu sorgen, dass sie nicht zu Lasten der Arbeitnehmer geht“, sagt Neriman Büsing.

In ihrem ersten Jahr habe die neue Geschäftsführung eine deutliche Stabilisierung des Unternehmens erreicht. Wirtschaftliche Erfolge hätten sich eingestellt. „Wir hoffen, dass wir auch dieses Jahr gut überstehen werden“, sagt Betriebsratsvorsitzende Andrea Lukes und fügt hinzu: „Der Betriebsrat wird weiterhin sehr gefordert bleiben. Wir wollen das Betriebsklima deutlich verbessern.“

Sichere Arbeitsplätze

Positiv wertet der Betriebsrat auch, dass der neue Vorsitzende der NSW-Geschäftsführung, Dr. Günther Schöffner, so deutlich wie noch keiner seiner Vorgänger gemacht habe, dass die 574 Arbeitsplätze der Stammbelegschaft erhalten werden sollen.

So werde jetzt an Modellen zur Rotation von Mitarbeitern gearbeitet. Die durchschnittlich etwa 70 in früheren Jahren benötigten Leiharbeiter würden allerdings nicht mehr benötigt.

Martin Schindler, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Wesermarsch, weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass alle NSW-Betriebsratsmitglieder der IG Metall angehören. Das sei ein voller Erfolg für die Industriegewerkschaft. Die IG Metall freue sich auch über die hohe Wahlbeteiligung von 83 Prozent.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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