• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Pflegeheim: Betrieb der Villa Lindenhof ist gesichert

09.03.2016

Phiesewarden Die vom Nordenhamer Amtsgericht angekündigte Zwangsversteigerung der Immobilie mit der Adresse Dritte-Bult-Straße 23 hat die Gerüchteküche brodeln lassen. Denn an dieser Adresse in Phiesewarden befindet sich das Alten- und Pflegeheim Villa Lindenhof. Droht der Einrichtung womöglich das Aus? „Auf keinen Fall“, betont Reinhard Schmidt auf Nachfrage der NWZ, „der Betrieb ist weiterhin zu 100 Prozent sichergestellt.“

Reinhard Schmidt ist Diplom-Kaufmann und Geschäftsführer der in Oldenburg ansässigen Nora Unternehmergesellschaft (UG), die im August 2014 die Villa Lindenhof übernommen hat. Nach seinen Angaben besteht ein langfristiger Pachtvertrag, so dass sich weder die Bewohner noch das Personal um die Zukunft des Pflegeheims Sorgen machen müssen.

„Es geht alles weiter wie bisher“, sagt Reinhard Schmidt und stellt klar, dass sich das Versteigerungsverfahren ausschließlich auf das Gebäude und das Grundstück beziehe. Der Betrieb des Alten- und Pflegeheims unter der Regie der Nora UG sei davon überhaupt nicht betroffen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Dass die Zwangsvollstreckung auf den Weg gebracht wurde, hängt laut Reinhard Schmidt mit dem 2014 abgeschlossenen Insolvenzverfahren gegen die vorherige Betreibergesellschaft der Pflegeeinrichtung zusammen. Dabei handelte es sich um die Villa Lindenhof GmbH. Jetzt gehe es darum, die Grundbucheinträge zu bereinigen.

Wie berichtet, sind die Bremer Landesbank und die Landesparkasse zu Oldenburg in dem Zwangsvollstreckungsverfahren die betreibenden Gläubigerinnen. Das Amtsgericht hat den ersten Versteigerungstermin für Mittwoch, 25. Mai, um 10.30 Uhr angesetzt. Der Verkehrswert beläuft sich laut Gutachten auf 1,1 Millionen Euro. Die Nutzfläche des um 1908 errichteten Gebäudes beträgt 1268 Quadratmeter; das gesamte Grundstück ist 2454 Quadratmeter groß.

Nach den Worten von Reinhard Schmidt, der auch als Einrichtungsleiter für die Villa Lindenhof verantwortlich ist, hat sich das Alten- und Pflegeheim seit der Übernahme durch die Nora UG „sehr zu unserer Zufriedenheit entwickelt“. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen habe die Einrichtung positiv bewertet. Auch die steigenden Belegungszahlen seien ein Beleg für die gute Arbeit, die dort geleistet werde.

In der Villa Lindenhof gibt es 39 Bewohnerplätze. Das Personal besteht aus 30 Beschäftigten in Voll- und Teilzeit. „Die Arbeitsplätze sind sicher“, betont der Geschäftsführer der Nora UG. Das Unternehmen betreibt mit dem Petershof in Rastede eine weitere Pflegeeinrichtung.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2201
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.