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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Betrieb ohne BOTA

13.05.2011

ELSFLETH Claudia Borgmann, Christoph Strohbach, Ulf Stübe und Projektleiter Klaus Jürgen Müller stehen mit angespannten Gesichtern vor dem, was sie geplant und aufgebaut haben – und was ihre berufliche Zukunft sein sollte.

Das Maritime Sicherheits-Trainings-Zentrum (MSTC) sollte von ihnen, der Beluga Offshore Trainings Academy (BOTA) ab Anfang des Monats betrieben werden. Nach der Ankündigung vom Mittwoch, dass BOTA aufgelöst wird, versucht der Landkreis das Projekt zu retten (die NWZ  berichtete).

Das ambitionierte Vorhaben bekommt Rückendeckung aus Hannover, schließlich stecken in dem Gebäude sieben Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung, die das Land für diesen Zweck zur Verfügung gestellt hat.

Der CDU-Fraktionschef im Landtag, Björn Thümler, ist sicher, dass die Anlage in Betrieb gehen wird – vermutlich noch diesen Sommer. „Sonst wären 10 Millionen Euro verloren – das ist nicht akzeptabel“, sagt der Politiker gegenüber dieser Zeitung. „Es besteht europaweit ein hohes Interesse an dem Zentrum“, so Thümler weiter. Sowohl für die Berufsausbildung von Kranführern als auch für anderes Fachpersonal auf See ist das Trainingszentrum ideal. Thümler hatte seinerzeit das Projekt zusammen mit dem damaligen Beluga-Chef Niels Stolberg angestoßen. „Es ist ein Leuchtturmprojekt für die ganze Wesermarsch.“

Der Erste Kreisrat Hans Kemmeries wies Vorwürfe vom bisherigen BOTA-Leiter Klaus Jürgen Müller zurück. „Der Landkreis ist in die Bresche gesprungen, als BOTA seinen Verpflichtungen aufgrund der beantragten Insolvenz nicht mehr nachkommen konnte“, so Kemmeries. „Wir haben alles getan und werden alles tun, damit dieses Trainings-Zentrum so schnell wie möglich in Betrieb geht.“

Die Schwierigkeit bestehe darin, dass der Landkreis nicht Eigentümer des Gebäudes ist. Es gehört einer Firma von Niels Stolberg, der Maritimen Versorgungs GmbH (MCV), die eigens für den Bau gegründet worden war.

Die andere Schwierigkeit sei, dass mit dem Ende von BOTA der Betreiber der Anlage fehle. Laut Thümler und Kemmeries ist man nun auf der Suche nach einem geeigneten Partner. „Notfalls werden wir auch diese Tätigkeit kurzfristig übernehmen.

Felix Frerichs Nordenham / Redaktion Nordenham
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