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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bewundertes Tandem bleibt unverkauft

11.04.2017

Lemwerder Wer ein Schnäppchen machen wollte, hatte beim Lemwerderaner Fahrradmarkt ausnahmsweise auch zu etwas späterer Stunde noch Glück. Strömten im vergangenen Jahr die Käufer bereits lange vor der offiziellen Eröffnung herbei, ließen sie sich am Samstag etwas mehr Zeit, so die Feststellung von Harald Schöne rund eine Stunde nach dem Beginn. Gemeinsam mit Jürgen Bösche organisiert der Lemwerderaner FDP-Vorsitzende seit vielen Jahren die Veranstaltung und lockt damit Menschen aus weitem Umkreis in die südliche Wesermarsch.

Nein, verwandt oder bekannt sei sie mit dem Organisator nicht, lachte Jutta Bösche, die schon mehrfach zu den Anbietern gehörte und dieses Mal mit ihrer Freundin dabei war. Ihre Enkel wachsen und brauchen passende Räder bei Oma, lautete die Motivation der Blumenthalerin, die Weser zu kreuzen. Ein zu klein gewordenes, mitgebrachtes Kinderrad war schnell verkauft und jeweils eins in der passenden Größe gefunden hatten die Freundinnen ebenfalls fix. Aber der Besuch in Lemwerder lohnte sich für sie noch mehr, denn am Stand des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) fanden sie viele Tipps für die geplante Urlaubstour mit dem Rad.

Viel bewundert wurde das Tandem von Werner Maack. Vor 18 Jahren hatte er es bei einem Preisausschreiben gewonnen und darauf mit seiner Frau viele Touren unternommen. Man könne sich darauf während der Fahrt prima unterhalten, so seine Erfahrung. Später nutzten die Kinder das Rad gerne. Aber in den letzten Jahren habe es nur noch herumgestanden, begründete der Berner, warum er sich von dem Tandem trennen wollte. Zum Kauf entschließen konnte sich jedoch trotz des günstigen Preises erst einmal niemand.

Neben dem Eine-Welt-Laden-Team und der Ortsgruppe der FDP, die für das leibliche Wohl sorgten, dem ADFC-Stand mit vielen Tipps rund ums Fahrradfahren bot auch die Lemwerderaner Polizei wieder das Codieren von Fahrrädern an. Dank der neuen, abreißfesten Aufkleber gab es dabei dieses Mal keine Warteschlange. „Um ein neues Rad codieren zu lassen, muss nicht bis zum nächsten Fahrradflohmarkt gewartet werden. Das machen wir gerne jederzeit während der Öffnungszeiten vor unserer Wache – sofern wir nicht gerade im Einsatz sind“, erklärte Polizeibeamtin Carmen Mönnich. Mitzubringen für diesen kostenlosen Service seien dazu lediglich ein Eigentumsnachweis und ein Personalausweis, fügte sie hinzu.

Der Erlös des Fahrradmarktes wird auch in diesem Jahr wieder von der FDP gespendet. Die Anzahl der Empfänger richte sich ganz nach der Höhe des Betrags. Der Förderverein der Eschhofschule und die neu gegründete Altenescher Landjugend stehen ganz oben auf der Liste, verriet Harald Schöne.

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