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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

ALTENPFLEGE: Bis zum Examen ist es ein weiter Weg

19.06.2008

RODENKIRCHEN Zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch trafen sich jetzt die insgesamt 15 Auszubildenden der beiden ambulanten Pflegedienste von Dieter Lieken und Hergen Bremer sowie des Pflegezentrums Lieken & Bremer. Die Zusammenkunft im Garten der Rodenkircher Einrichtung diente auch der Information über die Ausbildung, wobei die „fortgeschrittenen“ Auszubildenden mit ihren Berichten aus der Praxis den Anfängern wertvolle Tipps für den bevorstehenden Einstieg in die Berufswelt des Altenpflegers gaben.

Von den 15 Auszubildenden sind neun im stationären Bereich des Pflegezentrums sowie vier in den beiden ambulanten Einrichtungen tätig. Zwei Praktikanten absolvieren in den Pflegediensten ein freiwilliges soziales Jahr.

Die Pflegedienstleiter Björn Tahden (stationärer) sowie Brigitte Lieken und Stephan Molitor (ambulante Einrichtungen) erläuterten Ausbildungsinhalte und Arbeitsabläufe. Über die praktischen Arbeitseinsätze gaben die Praxisanleiter Nicole Kramer, Anja Janssen und Anne Schwarze Auskunft.

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Zu den Inhalten der dreijährigen Ausbildung zählen die Krankheitslehre mit Anatomie und Physiologie, eine Gesetzes- und Rechtskunde, eine Bewegungslehre, sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten, pflegerisches Handeln in all seinen Facetten, die Altenpflege in Theorie und Praxis sowie die soziale Betreuung und Beratung der Bewohner und ihrer Angehörigen. Während in der Ausbildung zum examinierten Altenpfleger 2500 Stunden Praxis und 2100 Stunden Theorie in den Berufsschulen in Brake und Varel absolviert werden müssen, dauert die Ausbildung zum Altenpflegehelfer nur ein Jahr.

Die Auszubildenden in den Einrichtungen von Dieter Lieken und Hergen Bremer haben zudem Praxiseinsätze in einer Vertragseinrichtung und müssen Einsätze sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich absolvieren. So durchläuft jeder Auszubildende die ganze Bandbreite der Einsätzmöglichkeiten. Jedes Jahr werden vier neue Auszubildende für den stationären Bereich und je ein neuer Auszubildender für die beiden ambulanten Dienste eingestellt.

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