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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Sprachförderung: „Bisheriges Konzept hat sich bewährt“

15.11.2011

BRAKE Für die Sprachförderung an den Kindertagesstätten in Brake ist der 28. November ein bedeutendes Datum. Denn dann sollen bei einem „Fachtag Sprachförderung“ mit allen Trägern und Leitungen der Einrichtungen in der Wesermarsch die Weichen für das zukünftige Konzept gestellt werden. Und das wird einen einheitlichen Charakter haben müssen und landkreisweit gelten. So sehen es die neuen Förderrichtlinien des Landes vor. Bis Ende 2011 soll das neue Konzept fertig sein.

50 Kinder werden betreut

Bei der Stadt Brake wird diese Entwicklung bedauert. Denn aus ihrer Sicht hat sich das bisherige Konzept durchaus bewährt, wie die zuständige Dezernentin Andrea Fischer wissen lässt. Darüber hinaus engagiert sich die Stadt bei der Sprachförderung, indem ihre Kindertagesstätten an dem Programm „Offensive Frühe Chancen“ des Bundes teilnehmen.

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In den vergangenen Jahren habe die Stadt das Landes-Sprachförderprogramm mit eigenen finanziellen Mitteln aufgewertet, berichtet Fischer. Im letzten Kindergartenjahr etwa hatte das Land die Sprachförderung mit knapp 11 000 Euro gefördert; die Stadt hatte diesen Betrag um 30 000 Euro aufgestockt. Damit wurde erreicht, dass Sprachförderkräfte der Arbeiterwohlfahrt (AWo) in jeder Kindertageseinrichtung in Brake Sprachfördermaßnahmen für Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren anbieten konnten, die zuvor von den Erzieherinnen „gemeldet“ wurden. Zurzeit betreut die AWo rund 50 solcher Kinder. Eine Ausnahme bildet der Lebenshilfe-Kindergarten, der die Sprachförderung selbst organisiert und dafür von der Stadt einen Zuschuss erhält.

Arbeit in Kleingruppen

Der alte Erlass des Landes unterstützte die regelmäßige Arbeit in Kleingruppen und legte einen Schwerpunkt auf sprachauffällige Kinder mit Migrationshintergrund. Der neue Erlass will nun die allgemeine Sprachförderung und Sprachbildung in den Alltag der Einrichtungen einbauen. Personal aus den Kindertagesstätten soll entsprechend befähigt werden.

Der Diplom-Psychologe Jürgen Främbs vom Sprachförderteam der AWo-Beratungsstelle in der Hafenstraße findet grundsätzlich gut, dass „die Kompetenz in den Kindertagesstätten konzentriert“ werden soll. Doch das Tempo des Landes beunruhigt ihn. „Wir brauchen einen langsamen und behutsamen Übergang“, findet er. „Der Standard der Sprachförderung in Brake ist zurzeit hoch. Wir müssen aufpassen, damit das so bleibt“, mahnt er.

Das gegenwärtige Konzept der AWo soll bis zum Ende des laufenden Kindergartenjahres fortgeführt werden.

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