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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bislang sind lediglich drei Zwangspunkte bekannt

18.03.2005

RODENKIRCHEN RODENKIRCHEN/ULS - Der Verlauf der geplanten Küstenautobahn, der so genannten A 22, wird kontrovers diskutiert. Über den Stand der Planungen informierte Rolf-Gerhard Lange während der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Stadland. Der Vorsitzende Hermann Mohrschladt begrüßte den Kreisbaudirektor am Mittwoch im „Friesenheim“.

Der Referent konfrontierte die Zuhörer zunächst mit Planungen aus den 80er-Jahren. Es habe damals einen nicht ernst zu nehmenden Korridor gegeben. Die Planungen müssten nun bei Null beginnen. Für die Küstenautobahn gebe es bislang nur die drei Zwangspunkte: die Elbquerung bei Glückstadt/Drochtersen, den Wesertunnel und den Westersteder Raum (A 28). Das habe mit Planung noch nicht viel zu tun, betonte Lange.

Bei einer Auftaktveranstaltung des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr in Cuxhaven Mitte Februar 2005 wurden laut Lange den rund 150 Teilnehmern Pläne vorgestellt. Die von der Küstenautobahn betroffenen Landkreise hatten im Vorfeld zwei Datenträger erhalten, unter anderem mit einer Streckenführung. Der Kreisbaudirektor stellte bei Durchsicht der Unterlagen auch einen „dicken roten Balken“ fest, der durch Schwei verläuft. Das sei keine Strecke, wurde seine Frage bei der Veranstaltung erwidert, sondern lediglich der Beweis, dass eine Küstenautobahn machbar sei.

Dass es in der Wesermarsch nicht unendlich viel Freiraum für eine Trasse gebe, betonte der Referent. Er erklärte, dass im Herbst 2005 Planungsbüros mögliche Korridore bis hin zur Nullvariante vorstellen werden. Bis Mitte 2007 solle dann das Raumordnungsverfahren eingeleitet werden, sagte er. Mit der Landesplanerischen Festlegung sei die Regierungsbehörde Lüneburg betraut worden. Das Bundesverkehrsministerium werde wohl im Herbst 2008 die Linie bestimmen – vier Jahre später folge der Planfeststellungsbeschluss. Bei der Berücksichtigung zu erwartender Verbandsklagen sei mit einem Baubeginn frühestens im Jahre 2015 zu rechnen, sagte Lange. Dann müsse auch das Geld vorhanden sein.

• „Der OKD spielt ernsthaft mit dem Gedanken, uns zu verlassen“, teilte Mohrschladt den 14 anwesenden Mitgliedern mit. Jürgen Mumdey habe eine attraktive Stelle in Bremen in Aussicht. Die Konsequenz: Bereits in diesem Jahr müsse die SPD einen Wahlkampf um den hauptamtlichen Landrat führen. Der Unterbezirks-Vorstand könne sich nach der Wahl am 2. April im Ratssaal Burhave keine großen Pausen gönnen. Ein Kandidat müsse gefunden werden. Im Mai erwartet Mohrschladt Klarheit. Ein Profil, welche Qualifikationen der Kandidat mitbringen muss, habe die SPD bereits erstellt. Der Ortsverein Stadland habe – wie alle anderen Ortsvereine – noch gut fünf Wochen Zeit, einen eigenen Kandidaten zu benennen.

• Die Wahl der Delegierten für den Unterbezirksparteitag am Sonabend, 2. April, standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Die Stadlander Genossen vertreten Jürgen Ukena, Cord Diekmann, Erika Weubel, Inge Ukena, Günter Hespos und Frauke Hespos, Alfred Stratmann, Bernhard Tülp, Helmut Rohde sowie Klaus-Berti Dietrich.

Ersatzdelegierte sind Carsten Hippenstiel, Jan-Gerd Kathmann und Sigmar Wollgam.

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