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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Erster Rammpfahl für Riffgrund 2 steht

10.03.2018

Blexen /Borkum Auf Stahlfundamenten mit dem inoffiziellen Qualitätssiegel „Made in Blexen“ entsteht in der Nordsee der neue Windpark Borkum Riffgrund 2. Das Steelwind-Werk liefert für das Projekt 36 Rammpfähle (Monopiles) und die dazu gehörigen Übergangsstücke (Transition Pieces), auf denen später die Windkraftanlagen platziert werden. Die Installation der ersten Monopile-Einheit für Riffgrund 2 ist jetzt erfolgreich über die Bühne gegangen. „Das ist ein wichtiger Schritt für unseren Produktionsstandort und unser Unternehmen“, sagt Steelwind-Geschäftsführer Dr. Ralf Hubo.

Zusätzlich zu den 36 Monopile-Fundamenten lässt der dänische Energiekonzern Ørsted im Laufe dieses Jahres in dem neuen Windpark 20 sogenannte Suction Bucket Jackets aufstellen. Dabei handelt es sich um dreibeinige Fundamente, die über ein Ansaugverfahren in den Boden verankert werden. Diese Bauteile liefert die Firma ST3 Offshore aus Stettin in Polen. Die Installationsarbeiten unter der Leitung des belgischen Unternehmens Jan De Nul Group finden etwa 54 Kilometer vor der niedersächsischen Küste statt.

Die insgesamt 56 Windkraftanlagen stammen aus der Produktion des dänisch-japanischen Turbinenherstellers MHI Vestas. Das 8-Megawatt-Modell gilt als der größte Anlagentyp in deutschen Gewässern.

„Wir freuen uns darüber, weitere Fortschritte für unseren nächsten deutschen Offshore-Windpark zu sehen“, sagt Volker Malmen. Der Geschäftsführer von Ørsted Deutschland hebt die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen hervor und betont, dass die wirtschaftliche Bedeutung von Offshore-Windkraft für die deutsche Zulieferindustrie weiter zunehme.

Projektleiterin Frida Persson ist voll des Lobes über die Zusammenarbeit mit Steelwind. „Wir haben uns für das Nordenhamer Unternehmen als Zulieferer entschieden, weil wir sicher sind, dass dessen Expertise und die ausgezeichneten Produktionsanlagen sich bei der Herstellung dieser wichtigen Komponenten als förderlich erweisen.“ Gemeinsam mit Steelwind sei es möglich, die hohen Standards im Offshore-Wind-Bereich zu erfüllen.

Der Auftrag hat für Steelwind auch deshalb eine besondere Bedeutung, weil der Blexer Betrieb erstmals nicht nur Monopiles, sondern ebenfalls Transition Pieces für Ørsted herstellt.

Der in Fredericia ansässige Energiekonzern war 1972 vom Königreich Dänemark gegründet worden. Aus dem ursprünglichen Namen Dansk Olie og Naturgas leitete sich die Abkürzung Dong ab, unter der das Unternehmen bis November 2017 firmierte. Mit dem Verkauf der Erdöl- und Erdgassparte war der alte Firmenname hinfällig geworden. Seitdem heißt das Unternehmen Ørsted, benannt nach dem dänischen Wissenschaftler Hans Christian Ørsted. Der Konzern ist Weltmarktführer im Bereich Offshore-Windenergie. Mit Borkum Riffgrund 1, Gode Wind 1 und 2 sowie zukünftig Borkum Riffgrund 2 wird das Unternehmen allein in Deutschland etwa 1,4 Millionen Haushalte mit Strom versorgen können.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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