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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Industrie: „Weißer Riese ist 50 Jahre jung geblieben“

09.09.2019

Blexen Mit einem Familienfest unter dem Motto „Ein Kessel Buntes“ hat das Nordenhamer Werk von Kronos Titan im Stadtteil Blexen am Samstag sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Geboten wurden unter anderem Live-Musik, ein Segway-Parcours, eine Kletterwand und Showprogramm zum Mitmachen. Dafür hatten sich 750 Mitarbeiter, Pensionäre und Familienangehörige angemeldet. Das Werk zählt zurzeit 350 Mitarbeiter, darunter 22 Auszubildende.

Zuvor hatte sich der aus den USA angereiste Konzernchef Rob Graham nachdrücklich zum Kronos-Standort Nordenham bekannt. Er sei beeindruckt von der hohen Qualität. Großen Anteil am Erfolg habe Werkleiter Peter Aengeneyndt, sagte der Vorstandsvorsitzende vor etwa 40 geladenen Gästen in der Werkskantine.

Jürgen Theus aus Leverkusen ist Geschäftsführer der Kronos Titan GmbH, zu der die beiden deutschen Werke in Leverkusen (es besteht bereits seit 90 Jahren) und Blexen gehören. Er verwies auf Meilensteine technischer und umweltschonender Neuerungen im Blexer Werk. Er nannte unter anderem die 1996 für 18,5 Millionen Euro fertiggestellte Abgasentschwefelungsanlage und das für 20 Millionen Euro im Jahr 2014 gebaute Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk zur Reduzierung der Energiekosten.

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Unter den Werken mit dem Sulfat-Produktionsverfahren (statt Chloridverfahren) im Kronos-Konzern und darüber hinaus sei das Nordenhamer Werk ein Vorzeigewerk.

Das Wichtigste aber, so unterstrich Geschäftsführer Jürgen Theus, seien die Mitarbeiter. „Sie sind letztlich ausschlaggebend für den Erfolg.“ Jürgen Theus lobte ebenfalls den bereits seit 23 Jahren als Werkleiter tätigen Peter Aengeneyndt. Dieser habe sich mit unnachahmlicher Beharrlichkeit, mit Fleiß und Engagement für die Interessen des Standortes Nordenham eingesetzt.

In seiner Begrüßungsrede hatte der Werkleiter zuvor mit bester Laune festgestellt: „50 Jahre ist der Weiße Riese in Blexen alt geworden und dabei jung geblieben.“ Das gut eingespielte, motivierte und engagierte Mitarbeiter-Team sorge für gleichmäßigen Betrieb auf hohem Niveau.

Nordenhams Bürgermeister Carsten Seyfarth nannte das Bekenntnis des Konzernchefs aus den USA zum Standort Nordenham wichtig. Die bisherigen 50 Jahre Werksgeschichte in Blexen seien eine Erfolgsgeschichte.

Mit 350 Beschäftigten sei Kronos in Nordenham ein wichtiger und guter Arbeitgeber. Das Chemieunternehmen sei auch fest in der Region verankert, engagiere sich unter anderem in der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. Der Bürgermeister fasste zusammen: „Kronos ist ein fester Bestandteil von Nordenham.“

Betriebsratsvorsitzender Oliver Wegener sagte: Betriebsrat und Betriebsleitung hätten oft miteinander gerungen, aber meistens Kompromisse gefunden. Es komme stets darauf an, Absatzmärkte und Gewinne zu sichern, dabei gute Arbeitsplätze zu sichern und die Arbeitnehmer am Gesamterfolg teilhaben zu lassen. Dies sei bisher weitgehend gelungen. Kronos-Mitarbeiter kommen nach den Worten des Betriebsratsvorsitzenden gerne zur Arbeit.

Oliver Wegener zitierte den Gründer des Automobilkonzerns Ford, Henry Ford (1863-1947): „Das höchste Ziel des Kapitals ist nicht, Geld zu verdienen, sondern der Einsatz von Geld zur Verbesserung des Lebens.“

 Das Werk von Kronos Titan in Blexen produziert aus einem schwarzen Erz (Ilmenit), das auf dem Seeweg aus einer Kronos-Mine in Norwegen angeliefert wird, Titandioxid als Pulver. Dieses Weißpigment wird – vor allem in der Auto- und Bauindustrie – Farben und Lacken beigemischt.

 Zweites Produkt ist Eisensulfat, das als Grünsalz unter anderem zur Reinigung von Abwasser in Kläranlagen eingesetzt wird.


Mehr Fotos unter   www.nwzonline.de/fotos wesermarsch 
Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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