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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Türen für Nachwuchs stehen weit offen

01.08.2017

Blexen Bei Kronos Titan in Blexen sind die Weichen für weitere Optimierung der Arbeitsabläufe gestellt. Zugleich wird es aber – ähnlich wie für andere Industriebetriebe – schwieriger, geeigneten Fachkräfte-Nachwuchs zu bekommen. Das hat die NWZ am Montag anlässlich der Vorstellung von sechs neuen Auszubildenden erfahren.

Titandioxid als Pulver

Kronos Titan produziert in Blexen Titandioxid als Pulver. Dieses Weißpigment wird Farben und Lacken beigemischt, die vor allem in der Auto- und der Bauindustrie eingesetzt werden – aber zum Beispiel auch in der Kunststoff- und Pharmaindustrie. Die Verkaufspreise waren 2015 auf einem niedrigen Stand, haben aber jetzt deutlich zugelegt.

In den vergangenen zwei Jahren hat das Blexer Werk eine Restrukturierung eingeleitet, die in den nächsten eineinhalb Jahren umgesetzt werden soll mit dem Ziel, Arbeitsabläufe weiter zu optimieren. Die Zahl der Mitarbeiter von jetzt 330, davon 20 Auszubildende, soll aber nicht reduziert werden. Vor drei Jahren zählte Kronos Titan noch 380 Mitarbeiter.

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Die Qualifikation der Mitarbeiter spielt laut Betriebsratsvorsitzender Heiko Tönjes eine große Rolle. „Die Anforderungen der Arbeitsplätze werden sich verändern. Von jedem Mitarbeiter wird mehr gefordert.“

In drei, fünf und in zehn Jahren werden nach Angaben des Personalleiters Jan-Peter Leffers deutliche Abgänge zu verzeichnen sein infolge des Rentenbeginns für viele Mitarbeiter.

Auch Betriebsratsvorsitzender Heiko Tönjes sieht als Herausforderung an, in Zukunft genug qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen. „Die Türen stehen bei Kronos Titan sehr weit offen, wenn die jungen Menschen bereit sind, zu lernen.“ Ausbildungsleiter Hergen Thien ergänzt: „Nicht alle Bewerber sind ausbildungsfähig.“

Heiko Tönjes, Hergen Thien und Jan-Peter Leffers bedauern, dass es in den vergangenen Jahren jedes Jahr schwieriger geworden ist, geeignete Auszubildende zu bekommen, obwohl Kronos Titan als größerer Industriebetrieb über gute Anziehungskraft verfüge.

Wichtige Voraussetzungen für Bewerber seien ein guter persönlicher Eindruck sowie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit. Für eine Einstellung sei ein vorheriges Praktikum nötig. Die dreieinhalbjährige Ausbildungszeit könne für besonders geeignete Bewerber verkürzt werden.

Gute Chancen

Die Chancen für die jungen Menschen, nach Abschluss der Ausbildung von Kronos Titan übernommen zu werden, sind gut.

Heiko Tönjes, Hergen Thien und Jan-Peter Leffers sind überzeugt, dass die jetzt eingestellten Bewerber die richtigen sind. Bedauerlich seit aber, dass erstmals seit fünf Jahren keine weibliche Auszubildende dabei ist.

 Ein ehemaliger Kollege seines Vater arbeitet als Chemikant und hat überwiegend Positives erzählt. Das hat den 17 Jahre alten Nordenhamer Calvin Spohler dazu bewogen, sich bei Kronos Titan zu bewerben. Er ist ebenso wie Leon-Malik Goltz aus Nordenham und Nikolay Ort aus Nordenham neuer Auszubildender für den Beruf des Chemikanten.

Ein Chemikant hat entgegen mancher Vermutungen nichts mit dem Labor zu tun, sondern ist in der Produktion tätig. Chemikanten bedienen die Anlagen im Werk.

 „Kronos Titan hat einen guten Ruf und ich tüftele gern und arbeite gerne mit Metall“, sagt Christian Lerch (17) aus Nordenham, der ebenso wie Florian Hollstein aus Nordenham eine Ausbildung zum Industriemechaniker beginnt.

 Neuer Auszubildender für den Beruf des Elektronikers ist Timon Kaiser aus Stollhamm. Er findet gerade diesen Beruf interessant und hatte sich daher beworben.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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