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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Boot „Charly“ kentert – Timo gibt alles

11.07.2009

FEDDERWARDERSIEL Das anhaltende Schauerwetter hat die 12. Papierboot-Regatta am Freitagnachmittag in Fedderwardersiel stark beeinträchtigt. Statt 3000 bis 4000 Zuschauer wie in den Vorjahren, kamen nur 1000 bis 1500. Dennoch büßte die Auftaktveranstaltung zur 38. Krabbenkutter-Regatta wenig an packendem Vergnügen ein. Ein Boot kenterte sogar. Eine unbeabsichtigte Rempelei auf dem Wasser sorgte ebenfalls für Aufsehen.

Moderator Karl-Heinz König lobte, dass die Besatzungen mit viel Begeisterung mitmachten. Das Publikum stimmte mit starkem Beifall zu. Die nur aus Papier, Pappe und Klebstoff gebauten Boote hatten mit relativ starkem Wind zu kämpfen. Während der Regattafahrten hielt sich der Regen aber weitgehend zurück. Erst anschließend folgten neue Schauer.

Die unabhängige Jury aus Urlaubern wählte die auf dem Rücken liegende Kuh „Wanda“, das umgebaute und teilweise neu gestaltete Boot der Jugendgruppe des Bürgervereins Ellwürden, zum schönsten der sieben Papierboote (siehe auch Bild auf der Titelseite).

Die Besatzung (Alexander Friedrichs und Patrick Bruns) erhielt den damit zum fünften Mal vergebenen, von der NWZ gestifteten Wanderpokal plus 150 Euro Geldgewinn. Insgesamt 18 Jugendliche hatten unter Leitung von Torsten Lange „Wanda“ wieder hübsch und flott gemacht.

Zum zweitschönsten Boot kürte die Jury den originellen Beitrag aus Waddens mit Namen „Barbies im Schwan“. Besatzung: Tomke Hansing, Lena Beermann, Christin Warns, Reanne de Witte.

Der dritte Schönheitspreis ging an das von Urlaubern aus Adelebsen bei Göttingen gebaute Boot „Ferracedes“ mit den Besatzungsmitgliedern Maik Engling und Tobias Kopp.

Die Butjadinger Ortschaft Feldhausen war mit Boot „Charly“ dabei. Doch Charly nahm die falsche Richtung, verlor den Kurs, kriegte dann nicht die Kurve – und kenterte mit Timo Plümer, Tobias Oetjen, Armin Mönich und Reinke Plump an Bord. Feldhauser geben aber so schnell nicht auf. Wenn nur ein Besatzungsmitglied ins Ziel schwimmt, wird die Regattafahrt gewertet. Also schwammen die Feldhauser im etwa 19 Grad kalten Wasser los – angefeuert von einer beachtlichen Fangemeinde auf dem Deich. Timo Plümer erreichte unter großem Beifall das Ziel in der Zeit von vier Minuten und 29 Sekunden.

Das schnellste Boot war nach einer Minute und 45 Sekunden im Ziel: der „Hai“ aus Rodenkirchen mit Andre van der Felde und Markus Giesinger. Mit 1:48 Minuten fast gleichauf folgte „Baskets“ aus Burhave, begleitet von viel Applaus und guten Zurufen einer eigenen Fangemeinde. Besatzung: Klaus-Gert Best, Helmut Becker, Harald Vorwerk, Ingo Janßen.

Auf Rang drei gelangte das Göttinger Boot „Ferracedes“ mit 2:05 Minuten, gefolgt von „Altgenossen“ aus Rodenkirchen mit Karina Kaliske und Lena Beuksen an Bord (2:29).

Das zweitschönste Boot, „Barbies im Schwan“ landete im Rennen der Schnellsten auf Rang fünf.

Erstmals gab’s noch einen Preis für das Boot, das am nächsten einer vorher gezogenen Zeit kam. Das war „Barbies im Schwan“ – mit der gefahrenden Zeit von genau drei Minuten ganz nahe an der gezogenen Zeit von drei Minuten und zehn Sekunden.

Mehr Bilder unter www.NWZonline.de/fotos-wesermarsch

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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