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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bald Häuser, wo noch Pferde weiden

09.06.2018

Brake Einig waren sich schließlich die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses nach einer angeregten Diskussion am Donnerstagabend: Für das Bauprojekt südlich der Straße Timmermanns Hellmer gaben sie grünes Licht. Die Bauleitplanung kann nunmehr im sogenannten Normal- und Vollverfahren erfolgen.

Mit der gefassten Aufstellung des Bebauungsplanes „Timmermanns Hellmer“ soll der hohen Nachfrage nach Grundstücken für Einfamilienhäuser in Brake nachgekommen werden. Die Ausschussmitglieder gingen der Frage nach, ob das Beschluss des Bebauungsplanes bei gleichzeitiger Änderung des Flächennutzungsplanes erfolgen könnte. „Ich hätte gern den Flächennutzungsplan vorweg genommen“, sagte beispielsweise Heinz Horstmann (SPD). Es werde das volle Verfahren amt Umweltbericht durchgezogen, merkte Bauamtsleiter Reiner Hinrichs an. Durch das Parallelverfahren spare der Vorhabenträger Geld, mit dem das Verfahren abgesprochen worden sei. Er werde schon wissen, worauf er sich einlassen würde, sagte dazu Reiner Gollenstede (WGB). Dem Investor sei schon bewusst, welches Risiko er eingehe, hieß es letztlich in der Sitzung. Die Mitglieder stimmten für den Vorschlag der Verwaltung.

  Das Plangebiet südlich der Straße Timmrermanns Hellmer schließt westlich an bereits bebaute Grundstücke an. Östlich befinden sich eingeschossig, freistehende Einfamilienhäuser und Doppelhäuser. Laut Verwaltung würde der Siedlungszusammenhang mit der vorliegenden Planung arrondiert.

 Das Plangebietes soll aus östlicher Richtung erschlossen werden, ausgehend von der Stedinger Landstraße über die Straße Timmermanns Hellmer. Vom Timmermanns Hellmer zweigt laut Planung ein Erschließungsstich in südliche Richtung ab. Auf beiden Seiten des sogenannten Erschließungsstiches und auf einer Optionsflächen nördlich des Timmermanns Hellmers könnten Grundstücke für Einfamilienhäuser parzelliert werden. Der Erschließungsstich mündet in einer Wendeanlage. Von der Wendeanlage führt ein Fuß- und Radweg nach Süden.

 Die Straße Timmermanns Hellmer ist derzeit geschottert und müsste entsprechend ausgebaut werden. Zudem soll voraussichtlich der Einmündungsbereich Timmermanns Hellmer/Stedinger Landstraße gutachterlich betrachtet werden.

 Unter anderem wird ein Oberflächenentwässerungskonzept ausgearbeitet. Darin wird untersucht, inwieweit das bestehende Grabensystem zur Oberflächenentwässerung genutzt werden kann. Es ist mit Verkehrslärm zu rechnen. Auch die Geruchssituation wird aufgrund der westlich befindlichen Deponie Käseburg untersucht. Das Entsorgungszentrum liegt in einer Entfernung von etwa 500 Metern zum Plangebiet.

Ulrich Schlüter
Elsfleth
Redaktion Brake
Tel:
04401 9988 2320
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