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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Brakerin ärgert sich über missverständliche Werbung

26.11.2020

Brake Auch bei den Kunden sorgt die Werbeaktion für Verärgerung. Die Brakerin Anne-Dorte Segger-Harbers war im Werbeprospekt des Discounters Netto auf den Slogan „Weil wir mehr Tierwohl nur auf eine Art erreichen. Gemeinsam“ und den Hinweis auf die Beteiligung an der „Initiative Tierwohl“ aufmerksam geworden. Der Preisnachlass von bis zu 23 Prozent für die ohnehin schon günstigen Fleischangebote irritierte sie aber, erzählt sie. Wie sollte das zusammenpassen, wo doch mehr Tierwohl mehr Kosten für die Landwirte verursachen würde, fragte sie sich.

Als sie die beworbene Fleischpackung in der Hand hielt, stellte sie jedoch fest, dass ein entsprechender Hinweis auf mehr Tierwohl auf der Packung fehlte. Erst im Nachhinein sah sie den Zusatz im Prospekt: „Diese Information bedeutet nicht, dass die erworbenen Produkte bereits vollständig aus teilnehmenden Betrieben der Initiative stammen“, war dort in sehr kleiner Schrift zu lesen.

Segger-Harbers fühlte sich in die Irre geführt, sagt sie. „Bei dem Fleisch zum Schnäppchenpreis kann es sich wohl kaum um ein Produkt aus der Initiative Tierwohl handeln“, sagt sie. Doch bei all den Rabattschlachten wisse man heutzutage gar nicht mehr, was ein Stück Fleisch überhaupt kosten müsse, damit der Landwirt kostendeckend arbeiten könne, kritisiert sie.

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„Ich empfinde die Werbung im Prospekt deshalb als irreführend für die Kunden“, sagt sie. Sie hatte sich daraufhin an die Zentrale des Discounters gewendet und ihre Kritik vorgetragen. Innerhalb weniger Tage habe sie auch Antwort erhalten. Darin verweist das Unternehmen auf das Haltungszeugnis beziehungsweise den Hinweis auf die Haltungsform, die auf der Verpackung der Fleischprodukte zu finden sei. „Auf die Kritik an Art und Weise der Werbung wurde nicht eingegangen.“

Sie kontaktierte die Verbraucherzentrale. Die sei nicht zuständig, hieß es. Anne-Dorte Segger-Harbers gab nicht auf, und schrieb die Wettbewerbszentrale in Bad Homburg an. Hier versprach man ihr, ihr Anliegen zu prüfen. Eine Antwort steht noch aus.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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