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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Unternehmen zögern beim Glasfaseranschluss noch

12.12.2018

Brake Verschiebungen innerhalb des Projektzeitraums, insgesamt aber keine Verspätungen. So sieht es beim Breitbandausbau in der Wesermarsch aus. Zwei Projektgebiete in Berne (Hiddigwardermoor) und Butjadingen (Waddens) sind fertig. In den übrigen sollen die schnellen Internetanschlüsse bis Mai 2019 bereitgestellt werden. Etwas später wird es bei den Schulen, die zusätzlich aufgenommen wurden: 40 sollen bis zum dritten Quartal 2019 angeschlossen sein.

Rund 5,5 Millionen Euro – die so genannte Wirtschaftlichkeitslücke – investieren Bund (50 Prozent), Land (40 Prozent) sowie Landkreis (534 000 Euro) und Kommunen (459 000 Euro). Hinzu kommen Investitionen der EWE in nicht genannter Höhe.

In 86 Projektgebieten – davon Gewerbegebiete in Blexen, Jaderberg, Ovelgönne und Elsfleth – werden 1300 Adressen mit rund 1800 Haushalten erschlossen, die bisher eine Bandbreite von unter 30 MBit/s haben. Nur solche Gebiete sind förderfähig. Künftig werden die Geschwindigkeiten 50 MBit/s betragen, mit der VDSL-Vectoring-Technik können es 100 MBit/s sein.

Doch nicht nur Adressen in den Projektgebieten selbst sollen profitieren. Durch den Ausstrahlungseffekt werden auch angrenzende Haushalte schnelleres Internet bekommen können. Wie viele genau dies sein werden, stehe erst fest, wenn die Technik (Kabelverzweiger) aufgebaut und in Betrieb genommen worden seien, erläutert Marc Eden (EWE Tel Breitbandmanagement). Aber: „Es wird eine erhebliche Anzahl sein.“ Ebenso stehe dann auch erst die im Einzelnen zur Verfügung stehende Bandbreite fest.

Im Wesentlichen gebe es zwei Gründe für den Zeitverzug, so Eden: Viele der zusätzlichen Kabelverzweiger müssten auf privatem Grund aufgebaut werden, was jeweils gesonderte Vereinbarungen nach sich ziehe. Zudem seien Unternehmen für die Arbeiten nur schwer zu finden, da auch in anderen Landkreisen der Breitbandausbau laufe.

Das Basisnetz, an das die Kunden angeschlossen werden, sei allerdings zu 90 Prozent fertiggestellt worden, betonte Ralf von Dzwonkowski, Kommunalbetreuer der EWE-Netz. Kabel, Technikschränke, Schaltungen und Hausanschlüsse folgten nun. Erst dann würden auch die Kunden angeschrieben.

An rund 210 Adressen in 15 Projektgebieten sei Glasfaser bis ins Haus möglich, so Matthias Sturm, Projektleiter Breitband beim Landkreis Wesermarsch. Allerdings sei die Nachfrage besonders im gewerblichen Bereich bisher enttäuschend. Nur 10 von 64 Unternehmen hätten bisher einen Hausanschluss beantragt. Dabei ist der noch kostenfrei. Wie lange das so sein werde, vermochten weder Sturm noch die EWE-Vertreter zu sagen, raten aber zur Eile. Bei den rund 150 privaten Adressen ist das Interesse mit 55 Prozent deutlich größer.

Nahezu nahtlos soll sich dann ein weiterer Ausbau anschließen. Dazu wird sich der Landkreis an dem sechsten Förderaufruf des Bundes beteiligen. Gefördert werden darin nur noch Glasfaserdirektanschlüsse. Als ersten Schritt werde es Anfang 2019 ein Markterkundungsverfahren geben, so Sturm. Er beantwortet per E-Mail an breitband@lkbra.de auch Fragen von Bürgern, ob sie in einem möglichen Fördergebiet liegen oder nicht.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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