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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Damit die Retter schneller beim Patienten sind

21.02.2019

Brake /Butjadingen /Schwei 2016 hatte der Landkreis Wesermarsch einen neuen Bedarfsplan für den Rettungsdienst aufgestellt. Der sieht unter anderem den Bau von drei Rettungswachen im Landkreis vor, um im Notfall schneller beim Patienten sein zu können. Die Rettungswachen in Elsfleth ist seit Ende 2017 in Betrieb, in Butjadingen und Schwei sollen zwei weitere folgen.

In Butjadingen hatte sich die Standortsuche schwierig gestaltet. Von einem Gutachter war ein solcher am Mitteldeich als optimal bewertet worden. Und dort sei man nun fündig geworden, berichtete Rettungsdienst-Betriebsleiter Jan Hoffmann am Dienstagabend im Ausschuss für öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Brake. Auf dem Gelände der Deichschutzhalle des II. Oldenburgischen Deichbandes werde der Landkreis ein 1000 bis 1200 Quadratmeter großes Grundstück kaufen und eine Rettungswache mit zwei Stellplätzen bauen. Dafür gebe es, so Dezernent Matthias Wenholt, bereits einen einstimmigen Vorstandsbeschluss. Baubeginn soll noch dieses Jahr sein, eine Bauleitplanung sei nicht notwendig, ließ Wenholt noch wissen.

Stephan Siefken (CDU) und Jochen Kiebitz (FDP) wiesen noch einmal auf Vorbehalte gegen einen Standort an der vergleichsweise schmalen Straße hin, die von landwirtschaftlichem Verkehr sowie im Sommer zudem von vielen Touristen genutzt werde. Hoffmann hielt dem Simulationsrechnungen entgegen, die diesen Standort als optimalen herausgefiltert hätten. Auch Wenholt sieht keine Probleme: „Wir sprechen von drei Fahrten pro Tag. Und wir gehen nicht davon aus, dass wir künftig mehr Fahrten haben, nur weil wir näher am Patienten sind.“

In Schwei steht der Standort im neuen Gewerbegebiet an der B 437 schon länger fest. Mit der Gemeinde herrsche Konsens über den Kauf eines Grundstücks, so Hoffmann. Der Standort biete nicht nur einen direkten Anschluss an die Bundesstraße, sondern liege auch in unmittelbarer Nähe der Auf- und Abfahrt der geplanten A 20 – und damit „strategisch optimal“. Nicht zuletzt aus diesem Grund werde die Rettungswache von vornherein mit einem zweiten Stellplatz geplant und auch personell so zu erweitern sein.

Der Gang in die Fläche soll sicherstellen, dass innerhalb von 15 Minuten in 95 Prozent der Fälle ein erstes Rettungsmittel am Patienten sein kann. „Und Elsfleth hat schon viel in diese Richtung gebracht“, so Hoffmann.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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