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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Coronavirus: In der Krise wird die Kantine zur Nähstube

27.04.2020

Brake Die Nähmaschine rattert. Konzentriert führt Rita Hohn den Stoff unter der Nadel hindurch. Rund 20 Minuten benötigt sie für jede der nichtmedizinischen Alltagsmasken, die sie näht. Für diese Arbeit wurde ein Raum der Kantine in der Hauptverwaltung des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) in Brake zur Nähstube umfunktioniert.

Mit weiteren Mitstreiterinnen und Mitstreitern näht Rita Hohn dort nun Mund-Nasen-Masken für die Kolleginnen und Kollegen an verschiedenen Standorten. „Mit der Nähmaschine können wir umgehen“, sagt sie. „Als der Krisenstab an meine Kollegen und mich mit der Frage herantrat, ob wir nichtmedizinische Alltagsmasken herstellen könnten, mussten wir nicht lange überlegen. Wir helfen gerne, wenn wir können.“

Ihre Kollegen, das sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantine des Wasserverbands. Und sie sind nicht allein geblieben, denn der Kreis der Helfer wurde schnell größer. Über 1 750 Alltagsmasken haben insgesamt 30 OOWV-Angestellte, Freunde und Verwandte in den vergangenen Tagen bereits hergestellt. Masken, die nun so schnell wie möglich verteilt werden sollen.

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„Wir sind stolz und glücklich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des OOWV sich so stark eingebracht haben und weiterhin einbringen. Die Alltagsmasken sind ein wichtiger Beitrag, um die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen zu schützen“, sagt OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht. „So schwierig der Umgang mit der Krise beruflich wie privat ist, Aktionen wie diese stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl.“

Inzwischen ist für den OOWV einfacher geworden, zusätzlich zur Eigenproduktion auch Mund-Nasen--Masken einzukaufen. Die fertigen Alltagsmasken sollen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebsstellen, Kläranlagen Wasserwerke und Werkstätten sowie in der Hauptverwaltung verteilt werden.

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