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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kunden setzen vermehrt auf Wertpapiere

06.09.2018

Brake /Elsfleth Niedrigzins hin, Niedrigzins her: Die Kunden der Raiffeisenbank Wesermarsch Süd e.G. sparen weiter, so dass sich das Einlagenvolumen von 176,3 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 185,9 Millionen im Jahr 2017 erhöht hat.

Diese Zahlen gehen aus dem Geschäftsbericht 2017 hervor, der im Rahmen der Vertreterversammlung der Bank am Dienstagabend in der Elsflether Stadthalle präsentiert wurde. Der Bericht zeigt aber auch, dass die Kunden ihr Geld nicht mehr nur auf Konten parken, sondern vermehrt ihr Geld in Wertpapiere anlegen. Das Kundengesamtvolumen der Bank ist laut Bericht nämlich auf 529,5 Millionen Euro angewachsen. 2014 waren es erst 479,4 Millionen Euro. „Die Kunden streuen heute mehr, sie haben gelernt: Nicht alle Eier in einen Korb legen“, erklärt Vorstand Christiane Thürlings.

Ein positiver Trend zeigt sich auch im Kreditgeschäft: Während 2016 das Volumen hier bei 161,5 Millionen Euro lag, stehen nun 162,4 Millionen Euro zu Buche. „2016 war das Jahr der Milchkrise. Da haben die Landwirte in der Region eine starke Zurückhaltung bei Investitionen gezeigt, 2017 haben wir nun einen leichten Zuwachs“, so Christiane Thürlings.

Zahlen und Fakten

15 261 Kunden nutzen derzeit die Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd eG. Die Zahl der Mitglieder ist von 9528 im Jahr 2016 auf 9361 Mitglieder 2017 gesunken, die von 94 Vertretern repräsentiert werden.

Gegründet wurde die Bank am 26. Oktober 1899. 119 General- beziehungsweise Vertreterversammlungen hat es seither gegeben. Zur Vertreterversammlung in Elsfleth waren nun die 94 stimmberechtigten Vertreter und elf Ersatzvertreter sowie Mitarbeiter und Gäste eingeladen.

Der Aufsichtsrat: Aus den Reihen des Aufsichtsrates schieden in diesem Jahr turnusmäßig Martina Drieling und Bernd Ramien aus. Beide kandidierten erneut und wurden von der Versammlung wiedergewählt. Ingrid Thormälen ist die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Stellvertreter ist Holger Faßmer. Außerdem gehören dem Gremium Dirk Hanken, Rieke Wiesensee, Sven Hansen, Ralf Schmidt und Marco Vowinkel an.

Sechs Prozent Dividende schüttet die Bank in diesem Jahr aus. Damit fließen rund 165 000 Euro an die Mitglieder. Der Rest des Bilanzgewinns in Höhe von 626 000 Euro.

„Wir konnten 2017 ein zufriedenstellendes Ergebnis einfahren“, sagt Vorstand Gerd Borchardt: Die Bilanzsumme ist um 3,4 Prozent auf 252 Millionen Euro gestiegen. Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 626 000 Euro, im Vorjahr waren es 415 000 Euro. Diese Steigerung sei für das Geschäftsjahr 2017 auf die Besonderheit zurückzuführen, dass die Bank ihr Eigenkapital um mehr als vier Millionen Euro angehoben hat. „Wir haben genügend Eigenkapital, das war keine Notwendigkeit, aber wir wollen auf Nummer sicher gehen“, so Borchardt. Und Thürlings fügt hinzu: „Wir wollen alle Kreditgeschäfte bedienen können und verlässlicher Partner sein.“

Bei dem Bilanzgewinn von 626 000 Euro folgte die Vertreterversammlung dem Vorschlag, eine Dividende in Höhe von sechs Prozent (165 044 Euro) auszuschütten. „Sechs Prozent: Das ist ein positives Alleinstellungsmerkmal für unsere Bank“, sagte Thürlings gegenüber der NWZ.

Auch wurde während der Vertreterversammlung über die weiteren Aktivitäten der Bank informiert: So wurden im Geschäftsjahr 21 700 Euro aus den Reinerträgen für 16 Vereine und Organisationen in der Region gespendet. Gemeinsam mit der Raiffeisenstiftung unterstützt die Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd eG zudem die hochkarätige Konzertreihe „Berne bringt“ in der Warflether Kirche mit 11 000 Euro und das Centraltheater Brake mit 13 500 Euro.

Im kommenden Sommer will die Bank zudem in Berne ihren neuen SB-Bereich in einem Anbau im Eingangsbereich des Edeka-Marktes Wigger eröffnen: Eine Selbstbedienungszone mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker wird dort eingerichtet. Den derzeitigen Standort an der Lange Straße will das Bankhaus aufgeben, das Gebäude steht zum Verkauf. Das Beratungszentrum zieht von dort in das Gebäude des ehemaligen „Wäsche-Eck“ in direkter Nachbarschaft zum Edeka-Markt.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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