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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Eine wichtige Stütze des Krankenhauses

26.05.2018

Brake Kassenwart Nils Böger hat zumindest zurzeit keinen unangenehmen Posten inne. Auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins des St. Bernhard-Hospitals konnte er von einem Kassenbestand über mehr als 35 000 Euro berichten. Rund 4500 Euro davon kamen durch die Beiträge der Mitglieder zusammen.

Vorsitzender Ulrich Hempel gab die Mitgliederzahl mit 174 Personen zum 23. Mai 2018 an – im Vergleich zu den Jahren 2014 (145 Mitglieder), 2015 (149) und 2016 (158) eine nach oben weisende, positive Entwicklung.

Wichtige Rolle

In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr stellte Hempel die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Vereins besonders heraus. 2017 wurde schwerpunktmäßig die Einrichtung der Palliativstation gefördert. Außerdem wurde ein Media-Box-System für Wartebereiche der Ambulanzen mitfinanziert. Das Wirken des Vereins zeigen ferner die zwei Fahnen und Fahnenmasten, die jüngst auf dem Krankenhausgrundstück an der Kirchenstraße aufgestellt wurden.

Ingo Penner, Geschäftsführer des St. Bernhard-Hospitals, machte in seinem Bericht zur Lage des Krankenhauses deutlich: Die Rahmenbedingungen für kleine Krankenhäuser werden immer schwieriger, weil die Politik die ärztliche Versorgung am liebsten in größeren Einheiten organisieren will. Das St. Bernhard-Hospital müsse auf so genannte weiche Standortfaktoren setzen, die für eine angenehme Aufenthaltsatmosphäre sorgen könnten. „Das ist für die Zukunft unseres Hauses entscheidend“, so Penner. Und weil das Braker Krankenhaus für Investitionen auf diesem Gebiet kaum Geld übrig habe, sei die Rolle des Fördervereins um so wichtiger.

Trotz der auch in der Wesermarsch deutlich schärferen Wettbewerbssituation ist Penner überzeugt: „Wir können positiv nach vorne schauen. Das Haus wird noch lange Bestand haben, wenn wir alle an einem Strang ziehen.“

Diese positive Einschätzung begründet der Geschäftsführer mit den baulichen Maßnahmen und richtungweisenden Personalentscheidungen, die in jüngerer Zeit im St. Bernhard-Hospital auf den Weg gebracht oder umgesetzt wurden. Penner zufolge soll die Sanierung der Stationen Eins und Drei bis Anfang September abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt soll auch die Palliativstation belegt werden.

Herausforderungen

Die Sanierung im laufenden Betrieb bezeichnete Penner während der Versammlung als „eine Herausforderung, bei der das eine oder andere Mal die Nerven blank liegen.“ Dennoch sei sie unumgänglich. Das gelte ebenfalls für bestimmte personelle Weichenstellungen, die das medizinische Angebot sinnvoll ergänzen würden.

Auch auf die personellen Änderungen blickte der Hospital-Geschäftsführer zurück: So ist mit Dr. Lars Heide ein neuer Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie tätig, der die Unfallchirurgie ausbauen und unter anderem in der Endoprothetik den Teilgelenkeersatz etablieren möchte. Der neue Leitende Oberarzt Dr. Christoph Wilmans möchte in der Gefäßchirurgie Akzente setzen, „wie sie in der Wesermarsch bisher fehlten“. Und als neuer Leitender Oberarzt in der Kardiologie hat Dr. Claus Lüers seine Arbeit aufgenommen. Weil Lüers als Privatdozent an der European Medical School tätig ist, erhofft sich das St. Bernhard-Hospital bessere Kontakte zu den Medizinstudenten. Zudem ist Dr. Jan Herrfurth für die nächsten fünf Jahre Ärztlicher Direktor.

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