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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Diese Risse sind selbst für Boßelkugeln zu groß

22.11.2018

Brake /Jade Die Oldenbroker Straße in der Gemeinde Jade hat inzwischen landesweit Beachtung gefunden. Bei einem Ortstermin mit der NWZ demonstrierten die Seniorenboßler des KBV Kreuzmoor, dass in den Fahrbahnrissen inzwischen bereits Boßelkugeln verschwinden können. Die Kreisstraße ist inzwischen längst auch für Radfahrer gesperrt, weil die Risse in der Fahrbahn lebensgefährlich werden können.

Mehr investieren

Die Oldenbroker Straße ist nur ein Beispiel für den desolaten Zustand vieler Kreisstraßen in der Wesermarsch. Aus diesem Grund will der Landkreis für die Sanierung der Kreisstraßen die Mittel erheblich aufstocken. Der Ausschuss für Bauen, Kreisentwicklung, Landwirtschaft und Umwelt empfahl in seiner jüngsten Sitzung, 1,8 Millionen Euro in den neuen Haushalt einzustellen.

Eine Prioritätenliste für die zu sanierenden Straßen liege bereits vor. Nach dem Winter müsse im neuen Jahr noch einmal eine Bestandsaufnahme erfolgen. „Die Straßen, die gesperrt sind, sollten bei der Sanierung Vorrang haben“, betonte der Ausschussvorsitzende Dieter Kohlmann (CDU).

Gefahr für Deiche

Themawechsel: Nach den Löchern in den Straßen drehte sich die politische Diskussion um drohende Löcher in den Deichen der Wesermarsch. Hintergrund: Die aus Lateinamerika stammenden Biberratten, Nutrias, breiten sich auch in der Wesermarsch rapide aus. Der Niedersächsische Landtag hat jüngst mit der Anpassung des Jagdrechts auf die Gefahr durch die Ausbreitung dieser Biberratte reagiert und die Bejagung der Tiere ausgeweitet.

Hegeringverbände in der Wesermarsch berichten, dass sich die Population der Tiere stark vermehrt habe. Sie graben röhrenartige Tunnel in Uferböschungen und in die Deichanlagen und können damit erheblichen Schaden in der Wesermarsch anrichten.

600.000 Euro vom Land

Um die Bejagung zu intensivieren und die Population einzugrenzen, beantragte die CDU-Kreistagsfraktion, in den Haushalt 2019 Finanzmittel in Höhe von 10.000 Euro einzustellen, um Jägern, den Wasser- und Bodenverbänden sowie den Deichbänden Zuschüsse zum Kauf von Fallen und Zuschüsse zur Jagdprämie zu bezahlen. Der Ausschuss folgte diesem Antrag. Die Berner Landtagsabgeordnete Karin Logemann (SPD) hatte zuvor den Haushalt informiert, dass das Land Niedersachsen 600.000 Euro für eine gezielte Bejagung der Nutrias in den Haushalt einstellen wolle.

Klimaziele umsetzen

Das mit dem Arbeitskreis Klimaschutz/Klimawandel abgestimmte und vom Energieteam aktualisierte „Energiepolitische Arbeitsprogramm 2018/2019 (EPAP)“ wird beschlossen. Die enthaltenen Maßnahmen dienen der Reduzierung von CO2-Emissionen sowie der verbesserten Nutzung regenerativer Energien. Sie dienen somit der Nachhaltigkeit der Energie- und Klimaschutzziele des Landkreises.

Der Fachausschuss empfahl zudem, das kommunale Einvernehmen zum Erlass der vom NLWKN erarbeiteten Naturschutzgebietsverordnung „Tideweser“ zu erteilen. Es umfasst einen anspruchsvollen Lebensraum mit zahlreichen Nutzungskonkurrenzen in einem Gebiet von insgesamt mehreren tausend Hektar.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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