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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Antworten in schwieriger Lebenslage

19.06.2018

Brake Die Diagnose Krebs verändert das ganze Leben: Neben der Angst um die eigene Zukunft ist auch die Sorge um die der Familie und Angehörigen für viele Patienten belastend. „Wie geht es wirtschaftlich weiter, wenn ich ausfalle“ ist nur eine der quälenden Fragen.

Antworten darauf kann eine Beratung liefern. Und Fenna Friedenberger bietet eine solche Hilfe seit Kurzem am St. Bernhard Hospital an. Einmal die Woche, immer mittwochs, ist die Diplom-Psychologin und Psychoonkologin im Haus, um Patienten, aber auch deren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ergänzt wird dieses Hilfsangebot durch eine ambulante Beratung. Denn die 34-Jährige weiß: „Die Beratung ist häufig eine längere.“ Denn gerade auch in der Nachsorge oder bei der Beschaffung von Hilfsmitteln gebe es immer auch viele Fragen. Sie begleitet ihre Klienten und vermittelt sie wenn nötig auch weiter, wenn etwa eine Psychotherapie angeraten ist. Dabei gilt: „Ich dränge mich nicht auf, ich biete nur Hilfe an.“ Bisher jedenfalls werde das Angebot bereits gut angenommen.

Krebsberatung

Die Krebsberatung Wesermarsch der Caritas in der Braker Ulmenstraße 1 bietet krebserkrankten Menschen und ihren Angehörigen kostenfrei Beratung, Begleitung und Unterstützung bei allen Fragen einer Krebserkrankung. Terminvereinbarung unter Telefon 04401/2292 oder per E-Mail an krebsberatung@caritas-wesermarsch.de.

Angestellt ist Fenna Friedenberger beim Caritasverband im Kreis Wesermarsch, der in einem Kooperationsprojekt mit dem Landkreis die Krebsberatung in der Wesermarsch anbietet. Der Landkreis zahlt jährlich 20 000 Euro für das Angebot, das nun vom St. Bernhard Hospital mit weiteren 5200 Euro unterstützt wird.   Dabei versteht sich die Psychoonkologin vor allem als Netzwerkerin. Sie hält engen Kontakt zu Palliativnetzwerk und Selbsthilfegruppen, aber auch zu anderen Organisationen und Einrichtungen, die in der Beratung tätig sind. Eng eingebunden werden soll auch die neue Palliativstation am Braker Krankenhaus, die nach Abschluss der Sanierung der angrenzenden Stationen in diesem Jahr ihren Betrieb aufnehmen soll.

Für Pflegedienstleiter Helmut Dietz ist das Angebot ein weiterer Schritt, die „ganzheitliche Betreuung auszubauen“. Für Chefarzt Dr. Thorsten Austein ist sie eine ideale Ergänzung, neben den medizinischen Fragen auch die seelische Komponente und die wirtschaftlichen Sorgen der Patienten aufzugreifen. Gerade in einem christlichen Haus mache sich ein solches Angebot der Caritas gut, das selbstverständlich allen Konfessionen und auch Konfessionslosen offenstehe. 1100 bis 1200 onkologische Fälle werden im St. Bernhard Hospital jährlich behandelt, weitere 4400 ambulant. Vor allem auch in der Nachsorge sei eine Betreuung oft hilfreich: „Auch wenn die Behandlung abgeschlossen ist, haben Krebspatienten Angst, dass der Krebs wiederkommt und ihr Leben bedroht.

Markus Minten
Redaktionsleitung Brake
Redaktion Brake
Tel:
04401 9988 2301

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Caritas | Braker Krankenhaus

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