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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Neubau Der Grundschule Harrien: SPD sieht Bedarf für größere Sporthalle

19.11.2019

Brake Baukosten in Höhe von 2,1 Millionen Euro für den Bau einer Sporthalle an der Ladestraße hat die Braker Stadtverwaltung in ihrer aktuellen Planung veranschlagt. Eine überschlägige Ermittlung des Baubereiches hat zudem für die Aufstockung auf eine Zweifeldhalle Kosten von 3,8 Millionen Euro ergeben. Das Grundstück für den Neubau hat die Stadt allerdings noch nicht erworben.

In der Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend und Kindertagesstätten begründete jetzt Heinz-Werner Horstmann den SPD-Antrag, eine Zweifeld-Sporthalle sowie eine Kleinfeld-Sportfläche für schulische und öffentliche Sportangebote im Zuge des Neubaus der Grundschule Harrien zu realisieren. Die Stadt Brake müsse Raum schaffen für die nahenden Abgänge der Turnhalle Haasenstraße sowie für die Begegnungsstätte an der Schulstraße, sagte er.

Vereine befragen

Der Neubau einer Einfeld-Halle kostet Geld. Eine Zweifeld-Sporthalle wird teurer. CDU-Ratsherr Hans-Dieter Beck machte daher deutlich, dass es unverantwortlich sei, auf eine Prognose hin 1,7 Millionen Euro an Mehrkosten für eine Zweifeld-Sporthalle aufzubringen. Laut Auskunft des SV Brake werde aktuell kein Bedarf für eine größere Halle gesehen. „Wir müssen die Voraussetzungen schaffen, um bei einem konkreten Bedarf die Halle erweitern zu können“, schlug Hans-Dieter Beck vor. Dass der Verwaltung auch keine sonstigen Erkenntnisse vorliegen würden, wonach die vorhandenen Kapazitäten in den Sporthallen in Brake nicht ausreichten, betonte Fachdienstleiter Uwe Schubert. Man sollte alle Gruppen und Vereine nach ihrem Bedarf befragen, merkte Arno de Wyl (FDP) dazu an. Nicht, dass man am Ende große Augen mache, wenn es doch nicht reiche, sagte er.

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Der SV Brake deckt nach den Worten von Uwe Schubert 95 Prozent der Hallenzeiten ab. Der Braker Tischtennisverein belege den Rest. Die vorhandenen Hallen seien gut ausgelastet. Es gebe bei Sportvereinen einen Trend zu kleineren Einheiten. „Die Prognose ist nicht unbedingt auf Zuwachs ausgelegt“, so der Fachdienstleiter.

Bedarf könnte steigen

Durch die Hallen Boitwarden, Hammelwarden, Haasenstraße, Begu an der Schulstraße, Kantstraße, Berufsbildungszentrum sowie die Großsporthalle stehen Schulen und Vereinen Zeiten zur Verfügung. Ab August 2022 endet die Anmietung der Sporthalle Haasenstraße. Die Halle Klippkanne wurde abgerissen. Auf die Kernzeiten ab 17 bis 20 Uhr wies Claus Plachetka (CDU) hin. Seiner Meinung nach gibt es in dieser Zeit zu wenig Hallenzeiten, der Bedarf könnte in den nächsten Jahren zunehmen.

Bislang sind auf dem Gelände an der Ladestraße keine Flächen für ein Kleinspielfeld vorgesehen. Zusätzliche Kosten kämen auf die Stadt zu. Nach aktueller Preisentwicklung und unter Berücksichtigung zusätzlicher Grundstückskosten ist mit einem zusätzlichen Aufwand von über 100 000 Euro zu rechnen.

Auf die Dringlichkeit einer frühzeitigen Planung wies noch einmal Heinz-Werner Horstmann hin. Man dürfe nichts verpassen. „Wir nähern uns immer mehr 2030“, betonte der SPD-Ratsherr.

Die Antrag der SPD-Fraktion wurde dahingehend umformuliert, dass die Stadt in den Planungen für die Einfeld-Sporthalle auch die Möglichkeit einer Erweiterung prüft. Die technischen Voraussetzungen sollten geschaffen werden, so dass man andocken könne, merkte Hans-Dieter Beck an. Auch soll die Verwaltung prüfen, ob beim Bau eines Kunstrasen-Kleinfeldes eventuell auch Fördermittel fließen könnten. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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