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B212 nach Unfall gesperrt
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Aktualisiert vor 2 Minuten.

Verkehrsbehinderungen Bei Brake
B212 nach Unfall gesperrt

NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Sturmfluten sind hier nicht das Problem

19.04.2018

Brake Rund fünf Millionen Euro wird die Reparatur der Nordpier in Brake voraussichtlich kosten. Und die wird sich noch hinziehen: Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Arbeiten. Auf rund 100 Metern Länge war die Pier im November zerstört worden, als der Massengutfrachter Mount Hope in die Hafenanlage gekracht war. Die Schäden durch Havarien und Stürme sind damit für NPorts im vergangenen Jahr schwerwiegend. Wohingegen die Sturmfluten beinahe spurlos an den Hafenanlagen aufgelaufen sind.

Sturmfluten verzeichnete NPorts in der vergangenen Saison von Mitte Oktober bis Mitte April 15. „Unsere Häfen haben nur wenige Schäden zu melden und diese halten sich im kleinen Rahmen“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports: „Weitaus größere Auswirkungen als die Sturmfluten hatten die reinen Sturmschäden und Havarien“, so Banik weiter.

„Wir hatten vielmehr mit außergewöhnlichen Windereignissen zum Beispiel durch den Sturm Xavier oder durch das Windereignis am 17. März 2018 zu tun“, erläutert Karsten Müller, Leiter des Technischen Service von NPorts in Brake. So verursachte der Orkan Xavier das Aufschwimmen von Holzrosten an der Baustelle des Großschiffsliegeplatzes. Diese wurden schnellstmöglich vom Braker Bauhof ersetzt.

Die Havarie der Mount Hope beeinträchtigt die Arbeit bei Niedersachsen Ports in Brake hingegen dauerhaft beträchtlich. „Der Betrieb ist bei uns nach der Räumung der Trümmer zwar möglich, aber sehr eingeschränkt“, erklärte Harald Ludwig, Leiter der Braker Niederlassung. Schnellstmöglich solle deshalb die Anlage erneuert werden.

Bei einem Sturm im März dieses Jahres wurden Dachteile am Schiffsbelader abgedeckt, diese werden zeitnah instand gesetzt, sagte Karsten Müller. Durch die rechtzeitige Sturmsicherung konnten Schäden an den Krananlagen aber verhindert werden.

Seit Anfang 2017 wird zur Sicherung der NPorts-Anlagen in Brake das digitale Notfall-Alarmierungssystem „RapidReach“ eingesetzt. Harald Ludwig erklärt, was dahinter steckt: „In diesem System ist ein Alarmplan für gewisse Szenarien wie Hochwasser, Sturm und Feuer hinterlegt. Gibt der Mitarbeiter in der Hafenzentrale ein bestimmtes Stichwort ein, werden automatisch und zeitgleich alle Betroffenen informiert, die am der Sicherung der Anlagen beteiligt sind.“ Früher seien allen Akteure einzeln angerufen worden. Das automatisierte System sei „sicherer und schneller“.

Anja Biewald
Berne/Lemwerder
Redaktion Brake
Tel:
04401 9988 2321

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