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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Je 10 000 Euro für Arbeitslosenzentren

16.11.2018

Brake /Nordenham Mit 10 000 statt wie bisher 9000 Euro will der Landkreis Wesermarsch ab 2019 für drei Jahre den Förderverein des Arbeitslosenzentrums Brake sowie das Arbeitslosenzentrum in Nordenham fördern. Diesem Beschlussvorschlag der Kreisverwaltung folgte der Ausschuss für Soziales und Gesundheit.

Dem voraus gegangenen waren Anträge der Einrichtungen, die Fördermittel um je 3000 Euro auf 12 000 Euro zu erhöhen. Das Arbeitslosenzentrum Nordenham argumentiert mit gestiegenen Personalkosten (68 000 Euro im Jahr). Die Braker Einrichtung führt Kosten in Höhe von 60 460 Euro ins Feld, um die Arbeit aufrecht erhalten zu können. Darin seien Lohnkosten für den Sozialarbeiter Carsten Grümbel in Höhe von 33 570 Euro enthalten. Eine Lohnentwicklung habe man dem Personal bisher nicht ermöglichen können, andere Fixkosten seien gestiegen, führte Carsten Grümbel aus: „Die Förderung des Landkreises wurde seit über 15 Jahren nicht mehr erhöht. Ich habe eine 33,5-Stunden-Stelle. Bis Ende Oktober hatte ich 154 Überstunden, das wurde jetzt noch getoppt.“

Allen Argumenten zum Trotz wollte die Verwaltung die Erhöhung um 3000 Euro nicht empfehlen.

Doch das brachte Ursula Schinski von der SPD einigermaßen auf die Palme: „So geht man mit ehrenamtlicher Arbeit nicht um.“ Auch Edgar Di Benedetto von der Unabhängigen Wählergemeinschaft pflichtete Schinski bei und fand: „10 000 Euro sind zu wenig für eine sehr wesentliche Aufgabe, um Arbeitslose zu unterstützen.“ Wolf Rosenhagen von der CDU wollte die Anträge überdenken und zur Beratung in die Fraktionen zurückgeben.

Am Ende stimmte der Ausschuss aber doch dem Verwaltungsentwurf zu, die Einrichtungen mit je 10 000 Euro zu unterstützen, weil Erster Kreisrat Hans Kemmeries versprach, andere Geldtöpfe zugunsten der Arbeitslosenzentren anzuzapfen.

2000 Euro Zuschuss zu den Energiekosten für die kommenden drei Jahre soll zudem die Bürgerstiftung Nordenham für das Bürgerhaus erhalten, da die Kosten seit Einrichtung der Nordenhamer Tafel stark gestiegen seien.

10 000 Euro – aufgeteilt auf die kommenden drei Jahre – soll die Diakonie für die Anschubfinanzierung des Projektes Kiola erhalten: Das Projekt bietet behinderten Kindern und Jugendlichen ein befristetes Zuhause, damit die Eltern eine Auszeit nehmen können.

20 000 Euro Zuschuss soll der Caritasverband für die Jahre 2019 bis 2021 für die Psychosoziale Krebsberatungsstelle erhalten. Und 9000 Euro sollen für Zuschüsse für ärztlich verordnete Verhütungsmittel zur Familienplanung eingestellt werden.

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Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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