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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Nwz-Umfrage Bei Experten: Was tun, wenn die Nase trieft?

04.12.2017

Brake „Alle Jahre wieder“ kommt im Winter nicht nur das Christuskind, sondern machen sich auch vermehrt Grippe und Erkältung breit. Doch wie kann man sich davor schützen? Und was ist zu tun, wenn es einen doch erwischt hat?

„Man muss unterscheiden, dass es einerseits die echte, von Influenza-Viren ausgelöste Grippe gibt, gegen die man sich impfen kann. Andererseits gibt es die Erkältung, die von unterschiedlichen Viren ausgelöst werden kann. Die echte Grippe kann lebensgefährlich werden, vor allem für immungeschwächte Menschen, etwa Senioren oder chronisch Kranke“, weiß Ernst Juranek, Apotheker aus Brake.

Viel frische Luft

Zwar ähneln sich die Symptome bei Grippe und Erkältung. Während eine Erkältung in der Regel deutlich milder verlaufe und meist nicht so kritisch sei, sei die Symptomatik bei der Grippe aber meist ausgeprägter und käme abrupter, berichtet Amtsarzt Dr. Harald Speck und betont: „Die Grippe ist eine besondere Infektion und man kann sich schützen, indem man sich rechtzeitig impft“.

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Eine Impfung empfiehlt sich nur für gewisse Risikogruppen. Dazu zählen laut Robert-Koch-Institut nicht nur Menschen ab 60, Schwangere und immungeschwächte Personen. Apotheker Juranek rät: „Auch für Leute, die mit immungeschwächten Menschen arbeiten, ist eine Influenza-Impfung sinnvoll.“ Am besten werde die Notwendigkeit einer Grippeimpfung aber mit dem Hausarzt besprochen, stellt Dr. Speck klar.

Schützen kann man sich vor Grippe- und vor Erkältungsviren vor allem durch Händewaschen, da die meisten Infektionen über die Hände übertragen werden, betonen die beiden Experten. Ernst Juranek rät außerdem zu viel Bewegung an der frischen Luft, gerade auch im Winter, wenn die Schleimhäute durch trockene Heizungsluft schnell austrocknen. Wichtig für eine starke Immunabwehr sei auch eine an Vitamin C und Zink reiche Ernährung. Dass es mit ein, zwei Mandarinen pro Tag nicht getan ist, erklärt die Nordenhamer Ernährungsberaterin Anke Plate: „Das ist immer eine Sache der Gesamternährung. Zu jeder Mahlzeit – am besten fünf Mal täglich – sollte man ein Milchprodukt und Kohlenhydrate in Form von saisonalem Gemüse oder Vollkornprodukten zu sich nehmen.“ Damit werde nämlich das Probiom, auch Darmflora, bei Laune gehalten – eine Grundvoraussatzung für ein intaktes Immunsystem.

Ruhe gönnen

Ist die Grippe oder die Erkältung einmal ausgebrochen, gilt es laut Juranek, das Immunsystem, das mit den Viren fertig werden muss, arbeiten zu lassen. Und das geht am besten, wenn man sich Ruhe gönnt. Solange man aktiv sei, kann das Immunsystem laut Juranek nämlich nicht arbeiten. Er warnt jedoch: „Eine Behandlung mit Antibiotika hilft nur bei bakteriellen Infektionen, nicht bei Viruserkrankungen. Das kann vielmehr zur zusätzlichen Schwächung des Körpers beitragen.“ Zur Linderung von Symptomen und zur Verbesserung des Wohlbefindens könnten Lutschtabletten, Inhalationen oder Nasenduschen durchaus sinnvoll sein, meint Ernst Juranek. Dem stimmt auch Amtsarzt Dr. Speck zu und ergänzt: „Wichtig ist, dass man den Körper nicht überbeansprucht“. Das A und O ist also: Auskurieren und Zuhausebleiben. Letzteres umso mehr dann, wenn man beruflich viel Kontakt mit Menschen hat.

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